Rückzieher: Doch kein WWE-Vertrag für Deutsche

Patrick Hauser
Jazzy Gabert beeindruckte beim "Mae Young Classic" mit starken Leistungen

Der Traum vom Vertrag bei der weltgrößten Wrestling-Liga WWE ist für die Deutsche Jazzy Gabert (vorerst) geplatzt.

Wie die Berlinerin beim Podcast mit den Showkampf-Legenden Edge und Chrstian bekannt gab, wurde das Vertragsangebot für die "Alpha Female" zurückgezogen.

Gabert hatte im August beim "Mae Young Classic", einem internationalen Frauen-Turnier auf dem Streamingportal WWE Network, Fans und Verantwortliche begeistert.

Gabert fällt durch Medizin-Test

Die Zuschauer vor Ort forderten umgehend ihre Verpflichtung, Talentchef Paul Levesque (Triple H) lobte ihren Auftritt als "herausragend", kurz darauf war Gabert schon für die Entwicklungsliga NXT im Einsatz.

Im TV war die 86 Kilo schwere Power-Wrestlerin jedoch nie zu sehen - und dabei wird es vorerst bleiben: Bei medizinischen Tests fand der renommierte WWE-Arzt Dr. Joseph Maroon heraus, dass Gabert bereits drei Bandscheibenvorfälle im Nacken erlitten habe.


Aufgrund der medizinischen Vorgeschichte war eine Zukunft mit WWE nicht mehr möglich, die Wrestling-Liga zog daraufhin ihr Angebot zurück.

WWE-Vertrag doch noch möglich?

Gabert hatte sich bereits auf eine Karriere bei WWE vorbereitet, wie sie im SPORT1-Interview verriet: "Ich bin natürlich interessiert und denke auch, dass die WWE am deutschen Markt interessiert ist."

Allerdings könnte die 35-Jährige irgendwann doch noch beim Marktführer auftreten: Wie Gabert beim Podcast verriet, möchte sie die Bandscheibenvorfälle im Frühling 2018 behandeln lassen. Sollten anschließend keine medizinischen Vorbehalte mehr auftreten, wäre ein WWE-Vertrag wieder möglich.

Klar ist: Aufgrund ihrer Leistungen und des charakteristischen Aussehens bleibt die "Alpha Female" auf dem Radar.

Mit Alexander Wolfe, der den Tag-Team-Gürtel bei NXT hält, und Axel Dieter Jr. stehen bereits zwei Deutsche bei WWE unter Vertrag.