Rücktritt: Herthas Ibisevic beendet Karriere in der Nationalmannschaft

Tor für die Ewigkeit: Vedad Ibisevic bei der WM 2014 gegen Argentinien

Berlin/Sarajevo.  Der Abschied von seinen Landsleuten lag Vedad Ibisevic am Herzen. Herthas Kapitän war am Sonnabend extra nach Sarajevo gereist, um auf einer Pressekonferenz den Rücktritt aus Bosniens Fußball-Nationalmannschaft bekanntzugeben. Nach der verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Russland habe er seine "Gefühle sortiert", sagte Ibisevic (33). "Ich denke, jetzt ist der richtige Moment. Ich bedauere, dass wir es nicht noch mal zu einer WM geschafft haben."

Erste WM-Teilnahme und erstes WM-Tor für Bosnien

2014 in Brasilien hatte Bosnien-Herzegowina zum ersten und bislang einzigen Mal an einer Endrunde teilgenommen – nicht zuletzt dank Ibisevic. Im letzten Qualifikationsspiel hatte er in Litauen das 1:0-Siegtor erzielt und so das WM-Ticket gelöst. In Brasilien machte er sich dann endgültig zum Nationalhelden, als ihm das erste WM-Tor des stolzen 3,5-Millionen-Einwohner-Landes gelang. Gegen Argentinien traf er zum 1:2-Endstand.

Von den insgesamt 28 Toren, die er in seinen 82 Länderspielen seit 2007 bejubelt hatte, seien diese beiden Treffer seine wichtigsten gewesen, sagte Ibisevic. Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel zu Bayern München wies der Berliner zurück. "Das sind nur Spekulationen in den Medien", meinte Ibisevic, "ich habe einen Vertrag und möchte den Rest meiner Karriere auf hohem Niveau spielen."

Leckies Australier machen nächsten Schritt gen Russland

Hertha-Kollege Mathew Leckie (26) hat mit Australien unterdessen den nächsten Schritt Richtung Russland gemacht. ...

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