Rückkehr ins Sechzgerstadion - Mythos Grünwalder - Von Grosser bis Wettberg

Matthias Eicher

Am Freitag bestreitet Sechzig gegen Burghausen sein erstes Heimspiel in der legendären Löwen-Heimat. Die AZ hat sich bei den Größen des Vereins umgehört. "Unser Wohnzimmer mit teils über 40.000 Fans!"

München - Dem Willi sei Dank! Der Willi, das ist Wilhelm Bierofka. Der frühere Spieler und Trainer des TSV 1860 ist der Grund dafür, dass die Löwen nach dem Absturz in die Regionalliga über eine Vereinsikone verfügen, der die Sechzger aus dem Schlamassel holen soll. Und das, verbunden mit großen Heimatgefühlen, im altwehrwürdigen Grünwalder Stadion. "1988/89 war mein Vater Trainer", sagte der jetzige Chefcoach Daniel Bierofka und erinnerte sich an seinen ersten Besuch auf Giesings Höhen: "Ich war neun Jahre alt, als ich zum ersten Mal im Stadion war und mit dem Sechzger-Gen infiziert wurde." Bevor 1860 am Freitag (19 Uhr) gegen Burghausen in jene Spielstätte zurückkehrt, merke Bierofka junior, "dass ein Kitzeln da ist. Das wird für keinen ein normales Spiel." Nicht für ihn, und nicht für Protagonisten und Beobachter des Ruhmes längst vergangener, glorreicher Zeiten. In der AZ schildern sie ihre Erinnerungen.

Peter Grosser (Meisterlöwen-Kapitän): "Es ist ein unvergessliches Privileg für mich, das ich als einziger 1860-Kapitän die Meisterschale in die Höhe recken durfte. Das größte Vereinsspiel war für mich aber das Rückspiel im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger gegen den AC Turin. Die waren haushoher Favorit, haben das Hinspiel 2:0 gewonnen.
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