Rückkehr zum FC? Das sagt Stöger

Reinhard Franke
·Lesedauer: 2 Min.

"Das ist noch gar nicht bis nach Wien durchgedrungen", sagt Peter Stöger und muss schmunzeln, als ihn SPORT1 am Mittwochvormittag auf eine Meldung in der Sport Bild ansprach. Danach sei er ein Kandidat für den 1. FC Köln, wenn Trainer Markus Gisdol nicht weiter Punkte einfahren und entlassen werden würde.

Die Geißböcke belegen aktuell Platz 15 in der Tabelle. Vor dem 2:1-Sieg bei Borussia Dortmund am Wochenende waren sie 18 Spiele sieglos.

Stöger: "Gegen eine Rückkehr spricht nichts"

"Gegen eine Rückkehr spricht nichts, weil die Bundesliga immer spannend ist. Aber es hat niemand vom FC Kontakt zu mir aufgenommen", meint Stöger. "Momentan ist das aber kein Thema. Ich bin bis zum Sommer noch bei Austria Wien und habe dort jede sportliche Position zu erfüllen vom Sportvorstand bis zum Trainer, so dass ich genug zu tun habe."

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Der heute 54-Jährige trainierte den FC von 2013 bis 2017, war dann nur eine Woche nach seiner Freistellung bei den Geißböcken vom 10. Dezember 2017 bis zum Ende der Spielzeit Trainer bei Borussia Dortmund. Seit dem 1. August 2019 arbeitet er bei Austria Wien als Sportvorstand. Zur Saison 2020/21 wurde der gebürtige Wiener zudem ein drittes Mal Cheftrainer bei der Austria und übernahm als dritten Posten auch noch den des Sportlichen Leiters.

Stöger ist vorsichtig, was eine baldige Kontaktaufnahme mit seinem früheren Arbeitgeber angeht. "Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass mich jemand vom FC anruft. Sie haben Gott sei Dank in Dortmund gewonnen. Ich konzentriere mich Richtung Sommer. Was dann wird, kann ich noch nicht sagen."

Stöger kann sich "alles vorstellen"

Er könne sich zwar "in dem Geschäft alles vorstellen. Aber wir wissen nicht, wie sich das alles weiterentwickelt mit Corona. Deshalb konzentriere ich mich mehr denn je auf meinen Job bei der Austria."

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Den FC hat Stöger aber weiter im Blick. "Natürlich schaue ich, was die Kölner machen. Das ist doch klar, ich bin immer noch total verwurzelt dort. Genauso schaue ich auch auf den BVB, weil ich auch weiterhin guten Kontakt zu Aki Watzke habe (Hans-Joachim Watzke, BVB-Geschäftsführer, d. Red.). Ich bin mit beiden meiner Ex-Klubs noch verbunden."

Mit dem FC schaffte Stöger als Zweitliga-Meister in der Saison 2013/2014 den Bundesliga-Aufstieg und 2016/2017 die Qualifikation für die Europa League. Mit dem BVB erreichte er 2017/2018 als Vierter die Champions League.