Rödl vor Generalprobe: "Ein bisschen variabler geworden"

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Rödl vor Generalprobe: "Ein bisschen variabler geworden"
Rödl vor Generalprobe: "Ein bisschen variabler geworden"

Bundestrainer Henrik Rödl rechnet bei der Generalprobe der deutschen Basketballer für das Olympia-Qualifikationsturnier in Split/Kroatien wegen der Nachzügler mit der einen oder anderen Holprigkeit. "Es ist klar, wenn vier Neue dabei sind, dass die Abstimmung noch nicht hundertprozentig da ist", sagte Rödl vor dem Länderspiel am Donnerstag in Heidelberg gegen den Senegal (20.00 Uhr/kostenfrei bei MagentaSport).

NBA-Profi Dennis Schröder und Niels Giffey, Maodo Lo sowie Johannes Thiemann von Meister Alba Berlin waren später zum Team gestoßen und stehen jeweils vor ihrem ersten Einsatz in diesem Sommer. Zuletzt sei es deshalb im Training vor allem darum gegangen, "alle auf denselben Nenner zu bringen", so Rödl.

"Das Bild wird nicht immer so aussehen, wie wir uns das am ersten Spieltag gegen Mexiko vorstellen", sagte der 52-Jährige. Die Lateinamerikaner sind am Dienstag der Auftaktgegner. Danach folgt am Donnerstag (beide 16.30 Uhr) das zweite Gruppenspiel gegen Russland, zwei Teams kommen ins Halbfinale. Nur der Turniersieger fährt nach Tokio.

Von den Neuen verspricht sich der Trainer eine Menge. "Wir sind jetzt einfach noch ein bisschen variabler geworden. Wir haben natürlich sehr an Qualität dazugewonnen", so Rödl: "Das Spiel wird sich ein bisschen verschieben."

Der Trainer will gegen Senegal "an das Wochenende in Hamburg anknüpfen". Dort hatte die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) den Supercup am vergangenen Wochenende mit drei Siegen aus drei Spielen gewonnen.

Dennoch sei "nicht immer alles so, wie man sich das vorstellen würde, wenn man zwei drei, vier Wochen Vorbereitung hätte", sagte Rödl, "aber das muss man kompensieren mit Mannschaftsgeist, Energie und Leidenschaft. Da bin ich im Moment sehr zufrieden. Die Gruppe ist sehr zusammen, will kämpfen und unbedingt das Ziel erreichen."

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