Quentin Tarantino plant Film über die grausamen Manson-Morde

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Kult-Regisseur Quentin Tarantino plant seinen ersten Film, der auf wahren Begebenheiten beruht. Im Mittelpunkt stehen die grausamen Manson-Morde.

Quentin Tarantinos (54, "Django Unchained") neues Projekt steht offenbar fest - der Kult-Regisseur wagt sich zum ersten Mal an eine wahre Begebenheit. Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, plant Tarantino einen Film über die Manson-Morde zu drehen.

Die Morde der Manson-Family

Die sogenannte "Manson Family" um ihren Anführer Charles Manson (82) versetzte Ende der 1960er Jahre Kalifornien über Monate in Angst und Schrecken. Unter den vielen Opfern der sektenartigen Gruppe war auch die hochschwangere Sharon Tate (1943-1969), die Ehefrau von Regie-Legende Roman Polanski (83). Mit sieben Schüssen und 104 Messerstichen wurden in der Nacht vom 8. August 1969 mit ihr, dem ungeborenen Kind und vier Freunden sechs Menschenleben auf bestialische Weise ausgelöscht.

Weitere Morde folgten. Manson und drei seiner Anhängerinnen wurden im April 1971 zum Tod in der Gaskammer verurteilt. Mit der Aussetzung der Todesstrafe 1972 wurde das Urteil in lebenslange Haft umgewandelt. Charles Manson lebt immer noch im Gefängnis.

Brad Pitt schon an Bord?

Mit dem Drehbuch zum Film soll Tarantino schon fast fertig sein. Aktuell werde den Berichten zufolge nach dem richtigen Filmstudio sowie den Schauspielern gesucht. Zwei Hollywood-Größen sollen offenbar bereits in der näheren Auswahl sein: Brad Pitt (53, "Inglourious Basterds") und Jennifer Lawrance (26).

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