Qualifying "ruiniert": Mazepin sorgt für neuen Ärger

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Qualifying "ruiniert": Mazepin sorgt für neuen Ärger
Qualifying "ruiniert": Mazepin sorgt für neuen Ärger
Qualifying "ruiniert": Mazepin sorgt für neuen Ärger

Der Teamkollege auf Startplatz 10, er selbst nur auf dem 19. und damit vorletzten Platz: Robert Kubica, der auch in Monza für den an Corona erkrankten Kimi Räikkönen im Alfa Romeo startet, hatte den Schuldigen schnell ausgemacht. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

„Ich bin etwas enttäuscht, denn ich denke, wir hätten weiter vorne stehen können“, meinte der Pole nach dem Qualifying zum Großen Preis von Italien und erklärte, Haas-Pilot Nikita Mazepin habe seine schnelle Runde „ruiniert“.

Der Russe, der zuletzt in Zandvoort mit einem teilweise als „lebensgefährlich“ eingestuften Manöver gegen seinen Teamkollegen Mick Schumacher für Aufsehen gesorgt hatte, macht sich also weiterhin keine Freunde im Formel-1-Zirkus. (NEWS: Mazepin mit Spitze gegen Schumachers)

Kubica ärgert sich über Haas-Pilot Mazepin

„Ich dachte erst, er hat ein technisches Problem. Aber dann hat er wieder Gas gegeben“, meinte ein fassungsloser Kubica.

Die Szene in Q1 rief auch prompt die Stewards auf den Plan, die sich den Vorgang noch einmal genauer anschauten - jedoch zu dem Schluss kamen, keine Strafe zu verhängen. (NEWS: Tierische Schrecksekunde bei der Formel 1)

Zwar sei Mazepin auf seiner Out Lap in 2:05,381 deutlich langsamer als die Richtzeit von 1:43,000 gefahren, hieß es in der Begründung, er habe jedoch erklärt, „dass er von mehreren Autos vor ihm gestoppt wurde, die sehr langsam fuhren, und dass er deshalb nicht in der Lage gewesen ist, in Kurve 6 schneller zu fahren“.

Nach dem Studium von TV-Bildern und Boxenfunk seien die Stewards zu dem Ergebnis gekommen, dass sowohl Fahrer als auch Team alles versucht hätten, um eine Behinderung anderer Fahrer zu vermeiden. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Kubica war da offenbar anderer Meinung - und es dürfte ein schwacher Trost für den Formel-1-Rückkehrer sein, dass er als 19. im Qualifying am Ende zumindest einen hinter sich ließ: Nikita Mazepin.

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