Revolution: Das ist neu in Champions- und Europa League

Die UEFA ändert ab der kommenden Saison die Qualifikation zur Champions League

Fußball-Fans müssen sich in der kommenden Saison auf einen neuen Modus in der Qualifikation für die UEFA Champions League und UEFA Europa League einstellen.

Geändert wurden die Quotenplätze für einen direkten Startplatz. Die vier besten Nationen (Spanien, Deutschland, England, Italien) in der Fünfjahreswertung stellen nun alle vier direkte Starter. Der Bundesliga-Vierte muss im August also nicht mehr in die Playoffs.

In der Europa League ändert sich für die Bundesliga nichts. Der Bundesliga-Sechste steigt weiter in der zweiten Qualifikationsrunde ein. Pokalsieger und Liga-Fünfter sind direkt in der Gruppenphase. Ab der Gruppenphase bleibt das Format wie gehabt, nur die Anstoßzeiten ändern sich. 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • 26 Mannschaften qualifizieren sich direkt für die Gruppenphase der UEFA Champions League. Dazu gehören auch die Titelträger in der UEFA Champions League und UEFA Europa League. Sechs Tickets werden über die Qualifikation vergeben.
  • Alle Teams, die in der Qualifikation zur UEFA Champions League scheitern, erhalten eine zweite Chance in der UEFA Europa League.
  • 17 Vereine kommen direkt in die Gruppenphase der UEFA Europa League. Zehn Klubs kommen aus den Playoffs und der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League, 21 weitere Plätze werden in zwei verschiedenen Qualifikationswegen ausgespielt (Meister- und Ligaweg in der UEFA Europa League)
  • In beiden Wettbewerben wird es eine Vorrunde in der Qualifikation geben (Mini-Turnier mit K.-o.-Format in der UEFA Champions League und Duelle mit Hin- und Rückspiel in der UEFA Europa League)
  • Ab der Gruppenphase bleibt bezüglich des Formats alles wie gehabt. Jedoch gibt es in der UEFA Champions League künftig unterschiedliche Anstoßzeiten, wie in der UEFA Europa League (18:55 und 21:00 Uhr MEZ)