Mit Qualcomms neuem Chip sind neue Ultrabreitbildhandys möglich

Felix Knoke
Samsung-Handys

Handys mit Ultrabreitbild-Format (z.B. 21:9) sind das große Ding dieses Jahr. Aber eine große Auswahl gibt es noch nicht: Entweder Billig- oder Luxusmodelle, dazwischen praktisch nichts. Dem will Qualcomm entgegentreten. Der neue Prozessor Snapdragon 636 ist ein Upgrade für den mittleren Snapdragon 630, aber er unterstützt vor allem extragroße FHD-Auflösungen (circa 2160 × 1080, 2:1).

Damit ist die Sache klar: Mittelpreisige Handys mit Ultrabreitbild - und Assertive Display (für gute Lesbarkeit bei schlechten Lichtbedingungen) beherrscht er auch.

Der neue Snapdragon 636 kann auch grafisch mehr, wenn auch nur ein bisschen. Im Vergleich zum 630 ist die Adreno-509-Grafikeinheit des 636 nur 10 Prozent schneller. Dafür arbeitet die Kryo-260-CPU gleich 40 Prozent besser. Beim Modem hat sich aber fast nichts getan. Es überträgt LTE noch immer mit maximal 600 Mbps und der Bildverarbeitungschip Spectra 160 ist ebenso gut wie der im Vorgängerprozessor.

Der neue Snapdragon 636 soll im November erscheinen.

Qualcomm