PYRO-VORKOMMNISSE: DFB verhängt 100.000 Euro Strafe gegen Hertha

Pyrotechnik im Gäste-Block während der DFB-Pokalpartie Hansa Rostock gegen Hertha BSC am 14. August 2017 im Ostseestadion

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat im Einzelrichter-Verfahren Hertha BSC zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro Damit wurden die Pyro- und Leuchtraketen-Vorfälle sanktioniert, die am 14. August aus dem Hertha-Block während des DFB-Pokalspiels bei Drittligist Hansa Rostock (2:0) gezündet worden waren.

Aufgrund der schweren Vorkommnisse musste Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) die Begegnung in der zweiten Halbzeit gleich zweimal unterbrechen.

35.000 Euro für Prävention

Bis zu 35.000 Euro davon kann Hertha für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Da der Klub dem Urteil zugestimmt hat, ist es rechtskräftig.

Die Hertha-Vereinsführung wird dem Urteil auch deshalb zugestimmt haben, weil der DFB-Kontrollausschuss damit zwei Ermittlungen zu anderen Negativ-Vorfällen eingestellt hat: Bezüglich des Bundesligaspiels beim SC Freiburg (1:1) am 22. Oktober 2017 und des DFB-Pokalspiels gegen den 1. FC Köln (1:3) am 25. Oktober 2017. So hatten am Mittwoch im Olympiastadion nach dem Abpfiff einige Fans den Innenraum gestürmt. Außerdem hatten die Ultra-Gruppe der Harlekins98 während der Partie ein menschenverachtendes Banner gezeigt.

Preetz kritisiert Harlekins

Ungeachtet der Entwicklung beim DFB hat Hertha-Manager Michael Preetz angekündigt: "Ich kann nicht erkennen, dass das Hertha-Fans sind. Die haben sich selbst diskreditiert. Das hat im Stadion nichts zu suchen."

Preetz rügte außerdem, dass es Absprachen zwischen Verein und de...

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