Putin trifft Erdogan in Sotschi: Krim kein Thema

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Russlands Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan haben bei einem Treffen in Sotschi am Schwarzen Meer die Zusammenarbeit ihrer Länder gelobt.

Für Verstimmung zwischen ihren Ländern hatte zuletzt gesorgt, dass die Türkei die Ergebnisse der russischen Parlamentswahl auf der von Moskau einverleibten ukrainischen Halbinsel Krim nicht anerkennen wollte. Dieses Thema sollte Angaben des Kreml zufolge aber nicht zur Sprache kommen.

Putin verwies zum Auftakt der Gespräche am Mittwoch unter anderem auf die Pipeline Turkish Stream, durch die Gas von Russland gepumpt wird. Für den Kremlchef ist es der erste Termin, den er persönlich wahrnimmt, seit er sich vor mehr als zwei Wochen wegen Corona-Fällen in seinem Umfeld in Selbstisolation begeben hatte.

Erdogan betonte, dass die Zusammenarbeit Russlands mit der Türkei auch in Syrien äußerst wichtig sei: "Der Frieden dort hängt auch von den Beziehungen zwischen der Türkei und Russland ab." Ankara ist vor allem besorgt um die Lage in der Rebellenhochburg Idlib.

Nach mehr als zehn Jahren Bürgerkrieg ist die Region um Idlib das letzte große Rebellengebiet in Syrien. Immer wieder werden auch Zivilisten in der Region getötet.

Erwartet wurde, dass Putin und Erdogan in Sotschi am Schwarzen Meer auch über die Lage in Afghanistan sowie über militärische Projekte sprechen würden.

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