Pugshot statt Mugshot: Mopsdame Bean ist der knuffigste Gangster aller Zeiten

Nina Baum
Freie Autorin für Yahoo Style
Möpse haben ihren eigenen Kopf – und landen so auch manchmal im Gefängnis. (Symbolbild: Getty Images)

Ausreißer mit Knopfaugen: Ein weiblicher Mops namens Bean (deutsch: Bohne) ist am Sonntag von zu Hause weggelaufen – und landete auf der Polizeistation von Cape May im US-Bundesstaat New Jersey. Dort wurde Bean „festgenommen“ – inklusive putzigem Mugshot und einem Happy End.

„Das passiert, wenn ihr von zu Hause weglauft. Der hier wurde beim Rumschleichen […] auf der New Jersey Avenue geschnappt. #pugmug Wenn Sie den Besitzer kennen, kontaktieren Sie uns.“

Bean streunte am Wochenende durch eine Wohngegend in New Jersey und lief ausgerechnet einem Polizisten in die Arme. Der nahm den herrenlosen Hund mit aufs Revier und so bekam die Mopsdame ein waschechtes Verbrecherfoto – inklusive Datum und Karteinummer. Das Bild wurde am Montag mehr als 6.000 Mal auf Facebook geteilt und so fanden sich auch Beans Besitzer: Bereits eine Stunde später konnten die Beamten Entwarnung geben und den Hund gegen Kaution seinen Besitzern übergeben.

„Update: Der Besitzer des Mopses wurde lokalisiert und der Hund wird auf Kaution freigelassen.“

Natürlich ist die Aktion nicht ernst zu nehmen: Die „Kaution“ bestand aus einer Packung Kekse, die der oder die Besitzer/in den Polizisten mitbrachte. Im Nachhinein war es für die Beamten unterhaltsam mit dem kleinen Ausreißer, vor allem für einen. Gegenüber „ABC News“ verriet der Streifenpolizist Michael LeSage, der Bean gefunden hatte, dass ihre „Festnahme“ eigentlich auf freiwilliger Basis erfolgte: „Sie musste nicht einmal an die Leine, sie ist mir einfach gefolgt. Ich habe ihr eine Tour durchs Revier gegeben und habe sie zur Zelle gebracht, wie wir es normalerweise mit jedem hier machen. Wir haben auf dem Revier gemeinsam abgehangen und hatten viel Spaß.“ Klingt nach einem tierischen Tag auf der Wache – und dem Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

„Bean, der Mops, hat anscheinend seine Kaution in Keksen bezahlt!“