PSG-Umbau? Deshalb sind Tuchel vorerst die Hände gebunden

Thomas Tuchel wird offenbar neuer Trainer von Paris Saint-Germain. Der ehemalige Dortmunder kann in Frankreich aber nicht direkt in die Vollen gehen.

Thomas Tuchel wird nicht direkt voll investieren dürfen. (Bild: Getty Images)

Letzte Berichte verschiedener Medien deuten es immer mehr an: Im Sommer wird Thomas Tuchel PSG übernehmen und Vorgänger Unai Emery ablösen. Der ehemalige BVB-Trainer hat wohl schon einen Vertrag über mehrere Jahre unterschrieben.

Angesichts des neuen Trainers sowie des enttäuschenden Abschneidens in der diesjährigen Champions League schien eine erneute Transferoffensive der Franzosen wahrscheinlich. Doch Tuchel werden vorerst die Hände gebunden sein.

Neuzugänge für Tuchel fast ausgeschlossen

Das hat seinen Grund im Financial Fairplay der UEFA. PSG hat sich im letzten Sommer mit dem Kauf von Neymar für 222 Millionen Euro einen Blockbuster geleistet und muss im kommenden Sommer 180 Millionen Euro für Kylian Mbappe überweisen.

Damit sind weitere Neuzugänge für Tuchel so gut wie ausgeschlossen. Der deutsche Trainer wird vorerst mit den Spielern arbeiten müssen, die er von Anfang im Kader findet. Wenn nicht sogar deutlich weniger, denn die UEFA-Regelung könnte auch Verkäufe erfordern.


PSG erwartet internationale Erfolge

Zuletzt waren besonders Stürmer Edinson Cavani und Mittelfeldspieler Adrien Rabiot als mögliche Abgänge gehandelt worden. Auf Tuchel kommt somit eine durchaus schwere Aufgabe zu, erwarten die Investoren hinter dem Klub doch parallel endlich Erfolge auf internationaler Bühne.

Dort war PSG unter Emery im Achtelfinale der Königsklasse an Real Madrid gescheitert. Zugleich ist das Team auf einem guten Weg in Richtung Meisterschaft und hat den Pokal schon gewonnen – und doch muss der Spanier zum Saisonende gehen.