PSG-Boss nach Verhör: "Nichts zu verbergen"

Nasser Al-Khelaifi gibt sich unschuldig

Nasser Al-Khelaifi, Präsident des französischen Spitzenklubs Paris Saint-Germain, ist sich im FIFA-Korruptionsskandal keiner Schuld bewusst.

"Ich habe nichts zu verbergen", sagte der Katarer am Mittwoch in Bern nach seiner Anhörung wegen des Verdachts der Bestechung durch die Schweizer Bundesanwaltschaft. Er sei "ganz ruhig" und stehe jederzeit zur Verfügung.  

Khelaifi wollte schnelle Anhörung

Khelaifi ist auch Geschäftsführer des Medienkonzerns beIN-Sports. Er soll den für zehn Jahre gesperrten ehemaligen FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke im Zuge der Vergabe von TV-Rechten für die WM-Endrunden 2026 und 2030 bestochen haben.

Khelaifi hatte auf eine schnelle Anhörung gedrängt und bereits im Vorfeld erklären lassen, die Vorwürfe seien gegenstandslos. Die Befragung hatte am Morgen stattgefunden.

Schwere Vorwürfe

"Wir haben um 09.45 Uhr mit der Befragung im Büro des Generalstaatsanwaltes der Schweiz begonnen. Die Vernehmung wird Stunden dauern, zum einen wegen der Übersetzung und zum anderen wegen der vielen Fragen, die wir an ihn haben", sagte Andre Marty, Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Es geht um den Verdacht der Bestechung, des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung.