Prozess in Berlin: Pilot nach tödlichem Hubschrauberabsturz verurteilt

Die Polizei sichert den Unfallort

Ein Pilot der Bundespolizei soll nach einem Hubschrauberabsturz am Berliner Olympiastadion, bei dem ein anderer Pilot im März 2013 ums Leben kam, eine Strafe von 9000 Euro zahlen.

Das Amtsgericht Tiergarten erließ am Montag einen entsprechenden Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung sowie fahrlässiger Körperverletzung auf Antrag der Staatsanwaltschaft. Zu einer zunächst geplanten Verhandlung war es nicht gekommen, weil der Angeklagte nicht zum Prozess erschienen war. Der Beamte kann innerhalb von zwei Wochen Einspruch gegen den Strafbefehl einlegen.

Bei einem Übungseinsatz der Bundespolizei im März 2013 war in Berlin bei der Kollision zweier Hubschrauber auf dem Maifeld am Berliner Olympiastadion ein 40 Jahre alter Pilot ums Leben gekommen. Vier Menschen wurden schwer, vier leicht verletzt. dpa Picture-Alliance / Hannibal Hanschke / picture alliance / dpa Nach dem Absturz war Kritik laut geworden, dass die Übung bei dichtem Schneetreiben nicht abgebrochen wurde. dpa Picture-Alliance / Hannibal Hanschke / picture alliance / dpa Das Landgericht Berlin hat die Klage einer Bundespolizistin abgewiesen, die bei einem Hubschrauberabsturz schwer verletzt worden war und Schmerzensgeld in Höhe von 75.000 Euro verlangt hatte. dpa Picture-Alliance / Hannibal Hanschke / picture alliance / dpa

Der 57-Jährige soll nach den Ermittlungen den während der Landung seines Hubschraubers herr...

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