Provokateur Fourcade schlägt wieder zu

Martin Fourcade feiert seinen 62. Weltcupsieg

Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Weltcups im schwedischen Östersund in der Verfolgung über 12,5 km beim Sieg von Dominator Martin Fourcade eine Spitzenposition verpasst.

Erik Lesser konnte nach Platz drei im Sprint seine gute Ausgangsposition nicht nutzen und musste sich mit dem zehnten Platz zufrieden geben.

Fourcade gelang sein erster Saisonsieg, der 62. insgesamt in seiner erfolgreichen Karriere. Der 29 Jahre alte Franzose gewann klar vor Jakov Fak (Slowenien) und Landsmann Quentin Fillon Maillet. Nach seinem letzten Schuss blieb Fourcade in inzwischen fast schon gewohnter Manier am Schießstand stehen und jubelte.

Lesser hatte noch am Samstag im Sprint nur um 3,7 Sekunden seinen dritten Weltcup-Sieg verpasst. Simon Schempp war Fünfter geworden. Doch am Sonntag leisteten sich die DSV-Athleten am Schießstand zu viele Fehler.

Kirchner: "Haben Wind unterschätzt"

"Wir haben den Wind ein wenig unterschätzt und nicht gut genug reagiert", sagte Bundestrainer Mark Kirchner im ZDF. Natürlich könne man nicht ganz zufrieden sein, "weil wir eine gute Ausgangsposition nicht genutzt haben." Trotzdem falle das Fazit des Wochenendes insgesamt "positiv aus", ergänzte er: "Wir haben einen sehr guten Sprint gezeigt, und die Laufleistungen haben auch gestimmt."

Schempp wurde 16. - noch einen Rang hinter Arnd Peiffer. Johannes Kühn landete auf Rang 25, Benedikt Doll auf dem 26. Platz.

Ab kommenden Freitag steht für die Männer der zweite Weltcup in Hochfilzen (8. bis 10. Dezember) auf dem Programm.