Promis schließen sich zusammen: Sammelklage gegen Harvey Weinstein

Promis schließen sich zusammen: Sammelklage gegen Harvey Weinstein

Nachdem zahlreiche Hollywood-Schauspielerinnen den Produzenten Harvey Weinstein der sexuellen Belästigung beschuldigten, ist es nun zur Anklage gegen den Filmemacher persönlich und der Weinstein Company sowie Miramax gekommen. Die Sammelklage soll über 100 Frauen vertreten.

Wie das US-Portal "TMZ" schreibt, heißt es in den Anklagepunkten unter anderem, dass das Unternehmen die "rücksichtslosen Taktiken" Weinsteins über einen langen Zeitraum verschwiegen habe. Die Klage sei im Auftrag "aller Frauen, die Harvey Weinstein persönlich für ein Vorsprechen getroffen haben oder in einem Projekt beteiligt waren, das von der Weinstein Company produziert oder vertrieben wurde."

Zu den Klägern gehören unter anderem Mira Sorvino, Rose McGowan, Angelina Jolie, Ashley Judd und Gwyneth Paltrow. Insgesamt sollen über 100 Frauen Opfer von Weinsteins sexuellen Nötigungen sein, lautet die Annahme. Eine der Klägerinnen, die sich mit dem 65-Jährigen traf, sollte ihr Kleid ausziehen und ihre Brüste zeigen. Als sie diese Aufforderung verweigerte, sei Weinstein wütend geworden und habe ihr gedroht, dass sie in Los Angeles nie Fuß fassen werde. Am Ende habe er sie sogar im Treppenhaus eingesperrt, steht in der Anklage.

Ein weiterer Vorwurf lautet, dass die Weinstein Company und Miramax das Verhalten des Filmbosses unterstützt habe, indem sie mittels weiblichen Angestellten die ahnungslosen Frauen in Weinsteins Hotel gelockt hätten. Denn am Ende habe schlichtweg einfach nur das Geld für sie gezählt.