Promi-Zoff in Pandemie-Zeiten: Trotz Omikron nach Südafrika?

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Moderiert wird das Dschungelcamp auch 2022 wieder von Daniel Hartwich und Sonja Zietlow. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
Moderiert wird das Dschungelcamp auch 2022 wieder von Daniel Hartwich und Sonja Zietlow. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Wie schon im Vorjahr kann das Dschungelcamp auch 2022 nicht in Australien stattfinden. Als Ersatzlocation soll Südafrika dienen - doch auch hier drohte kurzzeitig das pandemiebedingte Aus. RTL ist nach wie vor guter Dinge und plant das Promi-Camp weiterhin in der Nähe des Kruger-Nationalparks.

Promi-Zoff in Pandemie-Zeiten, wir erinnern uns: Statt in die australische Wildnis ging es für das Dschungelcamp 2021 in ein Tiny Haus genanntes Studio in Köln-Hürth. Aufgrund der Coronakrise musste eine der erfolgreichsten Shows im deutschen Fernsehen in völlig abgespeckter Variante stattfinden. - "Ich bin ein Star- holt mich hier raus" wurde kurzerhand zur "Dschungelshow". Entsprechend weniger spektakulär fiel der Unterhaltungsfaktor aus, wenn auch mit C-Promis wie Xenia Prinzessin von Sachsen wieder einiges geboten war. Am Ende gewann Reality-Darsteller Filip Pavlović, der deshalb für 2022 automatisch "qualifiziert" war. Blieb nur die Frage, wohin er und seine elf Mit-KandidatInnen nun aufbrechen sollten: Australien, Südafrika, Wales - oder geht es am Ende doch wieder nach Hürth?

Schließlich offenbarten die Planungen zum Dreh der RTL-Show ein heilloses Corona-Durcheinander: Weil aufgrund der Pandemie und der damit verbundenen Einreisebeschränkungen nicht in Australien gedreht werden konnte, hatte der Sender die Produktion nach Südafrika verlegt - genauer in die Nähe des Kruger-Nationalparks. Doch die Pandemie - genauer die sich ausbreitende Virusvariante Omikron - schien im Herbst bald auch diese Alternative zu gefährden.

"Bild" berichtete, dass man bei RTL umplane, der Sender lässt auf Anfrage hingegen wissen: "Für das Dschungelcamp wird weiter mit Südafrika geplant, aber natürlich unter Beobachtung der aktuellen Entwicklungen". Darauf verweist auch die Vorankündigung des Formats - alles versehen mit den Worten "Nach aktueller Planung".

Reality-Darsteller Filip Pavlović gewann die "Dschungelshow" 2021 und löste damit sein Ticket nach Südafrika. (Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius)
Reality-Darsteller Filip Pavlović gewann die "Dschungelshow" 2021 und löste damit sein Ticket nach Südafrika. (Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius)

"Ein bisschen wie das erste Mal 'Dschungel"

Heißt auch für die Fans: abwarten, wie sich Corona-, Lockdown- und Einreiselage so entwickeln. Starten soll das Dschungelcamp 2022 jedenfalls am Freitag, 21. Januar, ab 21.30 Uhr, bei RTL. Geht es Mitte Januar Omikron zum Trotz nach Südafrika, dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf einen völlig neuen Ort mit altbekannten Herausforderungen freuen: Durch die neue Location sei es "ein bisschen wie das erste Mal 'Dschungel", so Moderatorin Sonja Zietlow in einem "RTL News"-Clip. "Natürlich bietet uns der neue Kontinent mit seiner nicht minder gefährlichen Flora und Fauna auch viele Möglichkeiten, die Geschichte vom einfachen Promi zur Königin oder König des Dschungels mit neuen Herausforderungen aufzuladen", sagte RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner im vergangenen Oktober - kurz bevor die Pandemiezahlen wieder anzogen.

Auf heißen Kohlen sitzen dürften jedenfalls auch die prominenten Dschungelbewohner. Bereits bestätigt sind neben Vorjahresgewinner Filip Pavlović auch Musiker Lucas Cordalis sowie der Modedesigner Harald Glööckler. Moderiert wird das Dschungelcamp erneut von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Dschungelarzt Dr. Bob fliegt ebenfalls mit nach Südafrika.

Fun Fact: Normalerweise fand hier im Süden Afrikas ausgerechnet das australische Dschungelcamp-Pendant "I'm a Celebrity . Get Me Out of Here!" statt. Geht alles gut, darf RTL das Camp mieten: "Löwe und Leopard statt Koala und Känguru!", kündigt der Sender den einstigen Quotengaranten an: "Am erfolgreichen Sendungskonzept halten ITV Studios und RTL auch im Nordosten Südafrikas fest." Dass es endlich wieder ein "normales" Dschungelcamp wird, hofft man bei dem Kölner Sender nicht nur wegen der Quoten - sondern auch, weil nun bereits die 15. - und damit eine kleine Jubiläumsstaffel ins Haus steht.

Wie immer entscheiden die Zuschauerinnen und Zuschauer per Telefon, wer täglich zur Dschungelprüfung antraben muss - allerlei kriechendes und krabbelndes Gewürm und Getier gibt es schließlich nicht nur im australischen, sondern auch im südafrikanischen Urwald. "Wie gehen die prominenten Selbstdarsteller zwischen Kakerlaken, Schlangen, Spinnen und zweifelhaften Köstlichkeiten mit Stress um?", fragt RTL süffisant.

Ab der zweiten Woche im Camp wird es dann abermals ernst: Wer am wenigsten Voting-Stimmen bekommt, muss gehen. Und: Wer zur Dschungelprüfung antritt, entscheiden die Promis untereinander - ist die Prüfung erfolgreich absolviert, winken (meist kulinarische) Belohnungen. Ja, der Sender weiß, was auf die B- bis D-Prominenz in jenen zwei Wochen zukommt: "Der Dschungel kratzt am Lack der Hochglanz-Promis".

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