Professorin bietet 30.000 Euro Finderlohn für gestohlene Aktentasche

Professorin bietet 30.000 Euro Finderlohn für gestohlene Aktentasche

Ob Aktentasche, Handtasche oder Koffer: Leider ist es keine Seltenheit, dass Personen an Bahnhöfen oder an Orten mit großen Menschenansammlungen Opfer von Taschendieben werden. Doch dass die Beklauten einen Finderlohn im fünfstelligen Bereich aussetzen, ist doch eher selten. Eine Professorin hat aber genau das gemacht.

In der "Bild"-Zeitung veröffentlichte sie am Freitag ein Inserat, in dem sie "30.000 Euro Belohnung für die Wiederbeschaffung einer Brioni-Aktentasche, graues Wildleder inklusive des kompletten Inhalts" ausgesetzt hat. Der Diebstahl habe sich am 4. November um die Mittagszeit in einem Sushi-Restaurant am Berliner Hauptbahnhof ereignet.

Mit dieser Anzeige sucht die Frau nach der Aktentasche (Bild: Screenshot/Bild-E-Paper/bild.de)

Wie das Boulevardblatt schreibt, wurde die Anzeige von einer Wirtschaftsprofessorin aus NRW aufgegeben. Die Aktentasche hatte sie demnach bei einem Gala-Besuch in der Hauptstadt dabei. In der Aktentasche habe sie unter anderem Familienschmuck gehabt, Ketten, Ringe, Ohrringe.

Von dem Diebstahl selbst habe sie nichts mitbekommen. Im Restaurant sei die Aktentasche plötzlich weg gewesen. "Ich war wie gelähmt", erzählte sie dem Blatt. Die Frau erstattete daraufhin Anzeige. Doch wie es in dem Bericht weiter heißt, liegen der Berliner Polizei trotz Inserat bislang keine Hinweise zum Täter vor.

Aber die Frau hofft auf den Finderlohn. "Der Dieb wird von einem Hehler niemals den wirklichen Wert meines Schmucks bekommen. Wenn er mir die Tasche mit allen Schmuckstücken wiederbringt, bekommt er 30 000 Euro von mir!", wird die Bestohlene zitiert.