Probleme mit rosa oder grauen Führerscheinen vermeiden

Alle vor dem 19.1.2013 ausgestellten Führerscheine wie eben auch rosa Dokumente aus Papier müssen gestaffelt von 2022 bis 2033 in einen EU-Führerschein ausgewechselt werden.

Wer mit einem grauen oder rosafarbenen Papierführerschein unterwegs ist, kann im Ausland unter Umständen Probleme bei Verkehrskontrolle bekommen. Ein mitgeführter Text kann dann helfen.

Heilbronn (dpa/tmn) - Keine Angst, Ihr alter grauer oder rosa Führerschein ist noch gültig. Dennoch kann es im Ausland bei Verkehrskontrollen zuweilen zu Problemen mit den alten Papieren kommen, berichtet die Organisation Geld und Verbraucher (GVI).

Zuweilen würde sogar ein Bußgeld verhängt. Das ist aber unberechtigt denn in der EU-Führerscheinrichtlinie 91/439/EWG haben sich die Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet, die von ihnen ausgestellten Führerscheine gegenseitig anzuerkennen.

Wer also noch mit altem Führerschein fährt, sollte sich vorsorglich einen Textauszug der EU-Richtlinie in der jeweiligen Landessprache für die Auslandsreise mitnehmen. Den können Betroffene bei Problemen vorzeigen. Die EU-Führerscheinrichtlinie in verschiedenen Sprachen ist online gratis verfügbar auf einem Portal des Amtes für Veröffentlichungen der Europäischen Union.

Alle vor dem 19.1.2013 ausgestellte Führerscheine und damit eben auch graue und rosa Dokumente aus Papier, sind noch spätestens bis zum Januar 2033 gültig. Sie müssen aber vorher gestaffelt abhängig vom Geburtsjahr des Inhabers zwischen 2022 und 2033 in den neuen EU-Führerschein umgetauscht werden, so der ADAC auf seiner Seite.