Das denkt Schumacher über sein wildes Debüt - Mazepin patzt erneut

SPORT1
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Das denkt Schumacher über sein wildes Debüt - Mazepin patzt erneut
Das denkt Schumacher über sein wildes Debüt - Mazepin patzt erneut

Debütrennen trotz Stolperstart ins Ziel gebracht - so lässt sich Mick Schumachers Premiere in der Formel 1 wohl am besten beschreiben.

Kurz nach einer frühen Safety-Car-Phase beim Saisonauftakt in Bahrain leistete sich Schumacher einen Dreher, konnte das Rennen jedoch fortsetzen und als 17. auch zu Ende bringen.

Weniger erfolgreich war sein Teamkollege und ebenfalls F1-Debütant Nikita Mazepin, der eben jene Safety-Car-Phase ausgelöst hatte.

Der Russe war nach einem Dreher kurz nach dem Start in die Leitplanken gekracht, für ihn war das Rennen mit einem Schaden an der Radaufhängung direkt beendet.

Ein gegnerisches Auto hatte Mazepin in der dritten Kurve vor seinem Abflug nicht berührt. "Ich bin auf den Kerb gekommen beim Versuch auszuweichen", sagte der 22-Jährige und nahm die Schuld auf sich: "Das war komplett mein Fehler."

"MSC" fährt wieder in der Formel 1

30 Jahre nach seinem Vater Michael bestreitet also nun auch Mick Schumacher seine Debütsaison, und wie der Rekordweltmeister startet auch der Sohn unter dem Kürzel "MSC". Allein dieses kleine Detail, sagt er selbst, "ist sehr schön und sehr emotional für mich".

"Für mich wird jetzt ein lebenslanger Traum wahr", sagte der 22-Jährige in Bahrain, sprang wenig später ins Cockpit, trat aufs Gas - und ist nun offiziell Teil der Königsklasse.

Eine Hauptrolle spielte er in seinem ersten Rennen wie erwartet nicht. Im unterlegenen Haas sammelte er am Ende des Feldes Kilometer und Erfahrungen, erste Überrundungen und ein Dreher in der Anfangsphase gehörten dazu.

"Das hat sich gut angefühlt, ich bin zu 95 Prozent happy", sagte Schumacher nach dem Rennen: "Ich bin froh, dass ich das Rennen dann zu Ende fahren konnte. Ich habe schon viel mitgenommen, worauf ich aufbauen kann in den kommenden Monaten."

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Weltmeister-Quartett fährt gegen beide Schumachers

Michael Schumacher fuhr 2012 seinen letzten Grand Prix, damals ebenfalls dabei: Sebastian Vettel, Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Kimi Räikkönen - dieses Weltmeister-Quartett sitzt auch heute im Cockpit.

"Wenn ich so darüber nachdenke, ich das witzig", sagt der Debütant: "Dass diese Fahrer gegen zwei Generationen Schumacher antreten."

Für Haas ist in diesem Jahr das Ende des Feldes reserviert, das war schon vor dem Start klar, der kleine US-Rennstall nutzt fast alle Ressourcen für die Vorbereitung auf die Regel-Revolution 2022. Dann will Schumacher liefern.

Und wenn jemand zweifelt am Talent dieses berühmten Sohnes, dann wird sogar Kimi Räikkönen deutlich. "Mick", sagt der Finne, dem ja so oft so vieles egal ist, "ist sicher nicht nur wegen seines Nachnamens in der Formel 1."

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)