Privater Investor gesucht - Stadtrat vereint: Alle für die Großmarkthalle

Felix Müller, Irene Kleber

Sendling: Im Stadtrat ist auch die Opposition offen für einen privaten Investor für die Großmarkthalle.

Vor ein paar Tagen saßen die Fraktionsspitzen von CSU und SPD beisammen, dazu die zuständigen Fachpolitiker der Stadtratsfraktionen. Das Thema: die Großmarkthalle. Das Ergebnis: Man ist offen für einen privaten Investor für den Standort Sendling. In der CSU ist man offenbar deutlich begeisterter von dem Konzept, in der SPD grummelt es noch ein bisserl.

"Wir sollten uns das auf jeden Fall anschauen", sagte SPD-Stadträtin Ulrike Boesser am Freitag der AZ. "Aber es müssen noch viele Details geklärt werden." CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl erklärte: "Ich sehe eine sehr große Wahrscheinlichkeit, dass die CSU dafür stimmen wird." Er gehe inzwischen nicht mehr von 180 Millionen Euro Baukosten für eine moderne neue Halle auf dem Areal aus. Am Ende würde es für die Stadt eher um 200, vielleicht sogar 250 Millionen gehen, etwa, weil frei werdende Flächen an die städtischen Wohnungsgesellschaften "quasi verschenkt" würden und die kalkulierten Mieten für die Händler nicht zu halten seien.
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