Privatadresse landete auf Twitter: J.K. Rowling befürchtet Übergriffe

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"Harry Potter"-Erfinderin J.K. Rowling ist um ihre Sicherheit besorgt. Hintergrund ist eine seit langer Zeit schwelende Transphobie-Debatte um ihre Person. (Bild: John Phillips / Getty Images)
"Harry Potter"-Erfinderin J.K. Rowling ist um ihre Sicherheit besorgt. Hintergrund ist eine seit langer Zeit schwelende Transphobie-Debatte um ihre Person. (Bild: John Phillips / Getty Images)

"Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling vertritt seit einger Zeit kontroverse Ansichten zu Transfrauen - heftige Anfeindungen bis hin zu Morddrohungen waren die Folge. Nun wurde auf Twitter die Privatanschrift der Schriftstellerin veröffentlicht.

Ihre Haltung zu Transfrauen gilt Kritikerinnen und Kritikern als transphob: J.K. Rowling spricht sich gegen ihre rechtliche Gleichstellung aus und macht einen Unterschied zwischen Transfrauen und Frauen, die mit weiblichen Geschlechtsorganen zur Welt kamen. Nach eigenen Angaben wird die "Harry Potter"-Autorin aufgrund ihrer Ansichten in der Gender-Debatte massiv bedrängt. "Ich habe inzwischen so viele Morddrohungen erhalten, dass ich das Haus damit tapezieren könnte", erklärte die 56-Jährige in einer Tweet-Reihe.

Nun löst ein Foto auf Twitter Besorgnis bei der Schriftstellerin aus. Darauf zu sehen sind drei Schauspieler, die mit Plakaten in der Hand gegen ihre Position protestieren - vor ihrer Privatadresse im schottischen Edinburgh. Die Protestierenden sind vor dem Eingangsportal zu sehen, allerdings sind auch deutlich die Straße des Grundstücks samt Hausnummer erkennbar. Rowling vermutet dahinter Absicht und ist um ihre Sicherheit besorgt.

Kritik von "Harry Potter"-Stars

Ihren Dank richtete J.K. Rowling an die User, welche den Post gemeldet hatten sowie an die Polizei. Außerdem berichtete sie, in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt zu haben, dass Frauen, welche der Gleichstellung von Geschlechtsidentität und biologischem Geschlecht skeptisch gegenüberstünden, zum Ziel von Kampagnen geworden seien. Dies führe zu Gewalt- und sogar Vergewaltigungs-Androhungen.

Sachliche, dennoch eindeutige Kritik an Rowlings Einstellung zu Transfrauen kam zuletzt auch von einigen Stars der "Harry Potter"-Filme. Daniel Radcliffe, Rupert Grint sowie Emma Watson bezogen in der Debatte öffentlich Stellung. "Ich möchte, dass meine transsexuellen Follower wissen, dass ich und viele andere Menschen rund um den Globus euch für das, was ihr seid, anerkennen, respektieren und lieben", ließ Watson via Twitter verlauten.

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