Privacy-Tipps aus dem Kalender

Das Privacy-Programm Calovo der nächsten Monate - die Nutzung ist anonym und kostenlos.

Datenschutz ist wichtig - aber auch so furchtbar lästig, wenn man überhaupt daran denkt. Geht das auch anders? Die Antwort lautet: ja.

München (dpa/tmn) - An jedem letzten Donnerstag eines Monats ist es so weit: Der Kalender meldet sich um 8.00 Uhr morgens mit einem Termin. Was? Von der Verbraucherzentrale Bayern? Genau.

Denn die bietet einen interessanten Kalender-Feed. Wer ihn abonniert, erhält jeden Monat als Termin einen neuen, einfach umzusetzenden Praxis-Tipp, wie man seine Datenspuren auf Geräten und im Netz Stück für Stück reduzieren oder seine persönlichen Daten besser schützen kann - vom Deaktivieren der Standortfreigabe auf dem Smartphone bis hin zum Ausmisten von Apps.

Anleitungen, wie man die Termine abonniert, hält die Kalender-Plattform Calovo bereit, die die Verbraucherschützer zur Umsetzung des Feeds nutzen. Unterstützt werden die Kalender von Android, iOS, macOS, Google Calendar, Outlook.com sowie der des Desktop-Programms Outlook. Wie man den Feed wieder löscht, erklärt Calovo auf seinen Support-Seiten bei Bedarf ebenfalls.

Um den Kalender-Feed zu erhalten, müssen keine persönliche Daten angeben werden, auch eine Registrierung ist nicht notwendig. Die Nutzung ist Calovo zufolge anonym und kostenlos.