Prinzessin Mako: Das Hochzeitsdatum steht fest! Doch Prinzessin Mako ist traumatisiert

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Nach vier Jahren Verlobung darf Prinzessin Mako von Akishino nun endlich ihren bürgerlichen Partner Kei Komuro heiraten. Doch um was für einen Preis? Die Strapazen haben bei Japans Prinzessin traumatische Spuren hinterlassen.

Prinzessin Mako bei der Pressekonferenz anlässlich ihrer Verlobung mit Kei Komuro im September 2017.
Prinzessin Mako bei der Pressekonferenz anlässlich ihrer Verlobung mit Kei Komuro im September 2017.

Die vierjährige Verlobungsodysse inklusive verschobenen Hochzeitsterminen findet nun endlich sein Ende: Prinzessin Mako von Akishino, 29, und ihr Studienfreund Kei Komuro, 29, werden am 26. Oktober 2021 heiraten.

Das gab Takaharu Karchi, Berater von Kronprinz Fumihito, 55, und seiner Ehefrau, Kronprinzessin Kiko, 55, auf einer Pressekonferenz der "Imperial Household Agency" (Kaiserliches Hofamt) bekannt. Bis zu dieser Verkündung war es jedoch ein steiniger Weg – vor allem für Japans Prinzessin. Bei ihr wurde kürzlich eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert.

Prinzessin Mako: Der Preis für ihre Hochzeit mit einem Bürgerlichen ist hoch

Prinzessin Mako und Kei Komuro sind bereits seit September 2017 "inoffiziell" verlobt. Die Tochter des japanischen Kronprinzenpaares wollte ihren Zukünftigen am 4. November 2018 heiraten. Daraus wurde leider nichts. Die geplante Hochzeit wurde aufgrund finanzieller Streitigkeiten innerhalb der Familie des Bräutigams verschoben. Zudem gilt das japanische Kaiserhaus als konservativ. Die Regeln sehen vor, dass Mako ihren Prinzessinnen-Titel nach der Hochzeit mit einem Bürgerlichen verliert.

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Die gesetzlich festgeschriebene Auszahlungssumme in Höhe von umgerechnet circa 1,1 Millionen Euro, die sie daraufhin laut japanischem Gesetz erhalten solle, lehnte die baldige Braut sogar ab. Die Hintergründe sind bisher nicht bekannt. Vielleicht setzt Prinzessin Mako mit dieser Ablehnung ein Zeichen des kompletten Bruches mit der kaiserlichen Familie, die sie bald verlassen muss? Am 26. Oktober wird es auch keine traditionelle kaiserliche Trauzeremonie geben – diese verwehrte ihr der Hof aufgrund der finanziellen Missverständnisse.

Japans Prinzessin erleidet posttraumatische Belastungsstörung

Diese letzten Monate und Jahre dürften hart für Mako gewesen sein, die sich nach außen hin kaum etwas anmerken lässt. Das verbietet die japanische Kultur. Ob das der Grund für ihren derzeit krankhaften Seelenzustand ist? Denn auf der Pressekonferenz wird außerdem verkündet, dass bei der Prinzessin eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert wurde. Der Grund: Ihr Trauma soll auf missbräuchliche Kommentare zurückzuführen sein, wegen der die Prinzessin das Gefühl hatte, dass sie und die Familie angegriffen wurden.

"Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) tritt" laut des "Informationsportals zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen" "als eine verzögerte psychische Reaktion auf ein extrem belastendes Ereignis, eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung [...] auf. Die Erlebnisse (Traumata) können von längerer oder kürzerer Dauer. [...] sein, wobei die Betroffenen dabei Gefühle wie Angst und Schutzlosigkeit erleben und in Ermangelung ihrer subjektiven Bewältigungsmöglichkeiten Hilflosigkeit und Kontrollverlust empfinden."

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"Es wird angenommen, dass sich ihr Zustand verbessern wird, sobald sie nicht mehr als verleumderisch wahrgenommen wird", erklärt Berater Takaharu Karchi. Makos Eltern gaben an, dass das so nicht weitergehen könne und sprachen mit Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako sowie mit dem emeritierten Kaiser Akihito über die Hochzeit. Es wird erwartet, dass das Paar die Ehe registrieren lässt, bevor Mako in die USA zieht, wo Kei in einer Anwaltskanzlei arbeitet.

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Verwendete Quellen: Dana Press, kunaicho.go.jp, thetimes.co.uk, neurologen-und-psychiater-im-netz.org

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