Prinzessin Mako von Akishino : Heiratet Prinzessin Mako schon im Oktober?

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Angeblich wird es nicht mehr lange dauern, bis Prinzessin Mako von Akishino und ihr Verlobter Kei Komuro heiraten werden. Die japanische Prinzessin wird vier Jahre nach der "inoffiziellen" Verlobung am 3. September 2017 endlich ihr Ja-Wort geben dürfen.

Prinzessin Mako bei der Pressekonferenz anlässlich ihrer Verlobung mit Kei Komuro im September 2017.
Prinzessin Mako bei der Pressekonferenz anlässlich ihrer Verlobung mit Kei Komuro im September 2017.

Seit rund vier Jahren ist Prinzessin Mako, 29, mit ihrem Studienfreund Kei Komuro, 29, verlobt. Doch an das innig ersehnte Jawort war lange nicht zu denken. Die Tochter des japanischen Kronprinzen Akishino, 55 und seiner Frau Prinzessin Kiko, 54, hatte ihren bürgerlichen Zukünftigen bereits 2018 heiraten wollen. Doch unvermittelt wurde der Termin für die Feierlichkeiten abgesagt. Nun hat sich das Blatt offenbar gewendet – und alles wird plötzlich ganz schnell gehen.

Prinzessin Mako von Akishino: Eheschließung mit Hindernissen

Eine Regierungsquelle hat am Mittwoch, dem 8. September 2021, laut Presseagentur "Kyodo News" gemeldet, dass Mako und Kei ihre Ehe im Oktober 2021 registrieren lassen möchten. Im gleichen Monat feiern beide auch ihren 30. Geburtstag. Ein Überraschungscoup, denn bislang stand ein ausschlaggebender Vorwurf im Raum, der die Eheschließung der beiden verhinderte. Komuros Mutter soll einem Mann, mit dem sie einmal verlobt war, Geld schulden. Für viele Japaner ein Skandal, malte man sich doch aus, dass die Schuld der künftigen Schwiegermutter mit Makos steuerfinanzierter Mitgift beglichen werden könnte.

Nun also die Wende. Das Paar hielt in den letzten Jahren stoisch an seiner Liebe fest. Kei ist mittlerweile finanziell unabhängig und kann seine Mutter bei Bedarf von ihren Schulden befreien. Im Mai hat er sein Jura-Studium in New York erfolgreich beendet und damit Makos "Flucht in die Freiheit", wie der "Tagesspiegel" den Tenno-Kenner Ernst Lokowandt zitiert, vermutlich erst ermöglicht. Das japanische Kaiserhaus gilt als konservativ.Prinzessin Mako von Japan - Das ist der Mann, für den sie auf alles verzichtet

Doch nun scheint der Weg zu Makos und Kais gemeinsamer Zukunft frei. Die Imperial Household Agency ist angeblich mit den Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit beschäftigt. Zwei Dinge allerdings könnten den erstrebten Termin zum Wackeln bringen: Durch die Coronapandemie könne sich die Zeremonie auf November verschieben, heißt es aus dem Umfeld des Paares. Zudem überprüfe man noch die Möglichkeit, dem Paar Gelegenheit zu geben, seine Gefühle zur Ehe zu klären.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Letzteres dürfte ein leichtes Spiel für die künftigen Brautleute sein. Mako und Kei kennt sich schon seit 2012, als sie beide an der Internationalen Christlichen Universität von Tokio studierten.

Voraussichtlich wird Mako nach ihrer Hochzeit die kaiserliche Residenz verlassen müssen und sich auf das neue Leben in den USA vorbereiten. Die Prinzessin wird wohl nicht gleich nach der Hochzeit umziehen können und vorerst in einer Wohnung außerhalb des Kaiserpalasts wohnen. Als Mitglied des japanischen Kaiserhauses besitzt sie keinen Reisepass. Da sie nach der Hochzeit ihren kaiserlichen Status verliert, muss sich die Prinzessin aus dem kaiserlichen Familienregister ausschreiben lassen und sich – wie alle Japaner:innen – erst zusammen mit Kei im Familienregister in Japan eintragen, bevor sie ihren Reisepass beantragen kann.

Prinzessin Mako muss Abstriche machen

Verlassen will sie ihr Heimatland offenbar hocherhobenen Hauptes. Sie hat bereits signalisiert, dass sie die Pauschalzahlung der Regierung ablehnen möchte. Die indes diskutiere gerade noch, ob das überhaupt rechtlich möglich ist, wie ein Beamter der Imperial Household Agency erklärte. BS Krönungsfeier von Kaiser Naruhito in Japan

Außerdem steht angeblich noch in den Sternen, ob dem Paar die üblichen Ehren einer japanischen Hochzeit dieses Ranges zugebilligt werden. Die Imperial Household Agency erwägt möglicherweise, auf traditionelle Riten wie eine offizielle Verlobungsfeier ["Nosai no Gi"; Geschenkeaustausch, Anm. d. Red.] und eine "Choken no Gi"-Zeremonie, bei der die Braut vorher das Kaiserpaar trifft, zu verzichten. Gegebenenfalls wird sie jedoch ihren Onkel Kaiser Naruhito, 61, und dessen Ehefrau Kaiserin Masako, 57, und ihre Großeltern, den emeritierten Kaiser Akihito, 87, und dessen Ehefrau Michiko, 86, einen persönlichen Abschiedsbesuch abstatten.

Verwendete Quellen: kyodonews.net, tagesspiegel.de, danapress.com

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