Prinz William: Warum Prinz William Herzogin Meghan nicht verzeihen wird

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Seit mehr als einem Jahr wird die Beziehung zwischen Prinz William und seinem Bruder Prinz Harry beobachtet und analysiert. Die beiden sollen zerstritten sein, heißt es. Dabei wurde ein Verhältnis fast vollständig außer Acht gelassen: das zwischen William und seiner Schwägerin Herzogin Meghan.

Prinz William und Herzogin Catherine 
Prinz William und Herzogin Catherine

Für Prinz William, 38, scheint es ein rotes Tuch zu geben – und das trägt den Namen Herzogin Meghan, 39. Bereits vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry, 36, soll William Zweifel hinsichtlich der einstigen Schauspielerin geäußert haben. Dies war der erste Riss zwischen den Brüdern, der – wie sie zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen konnten – in den folgenden Jahren nahezu unüberwindbare Ausmaße annehmen sollte. Williams Konflikt mit Meghan soll dabei weitaus vielschichtiger sein, als er auf den ersten Blick erscheint. Insider glauben, dass eine Versöhnung der der beiden ausgeschlossen ist. Aus folgenden Gründen ...

1. In Prinz Williams Augen handelt Meghan aus der falschen Motivation heraus

Bereits kurz nach Meghans offiziellem Eintritt in die Königsfamilie soll der Herzog von Cambridge einige ihrer Handlungen infrage gestellt haben. "William begann bald, sich über einige von Meghans Charakterzügen und Motivationen zu wundern", erinnert sich ein Insider gegenüber Dan Wotton, Journalist und Kolumnist der britischen Zeitung "Mail Online". Der 39-Jährigen ginge es viel mehr um ihr Ansehen als um die Verpflichtungen eines Royals. Harry, Meghan, William und Catherine: Ihre Geschichte in Fotos (2017-2020)

Seine immer weitreichenderen Zweifel soll Prinz William allerdings zunächst für sich behalten haben. Er habe abwarten wollen, wie sich die "Suits"-Darstellerin weiter in die Familie und Monarchie integriert, behauptet der Insider.

2. Herzogin Meghans Umgang mit Herzogin Catherine sei öfter "unfair" gewesen

Ziemlich schnell soll es dann auch zu Reibereien zwischen Herzogin Meghan und ihrer Schwägerin Herzogin Catherine, 39, gekommen sein, die den ersten Eindruck Williams untermauerten, heißt es. Meghan soll unhöflich zum Personal im Kensington Palast gewesen sein – ein No-Go für den Herzog von Cambridge. Kate habe Meghan darauf aufmerksam gemacht und ihr mehrfach die royalen Protokolle, Abläufe und Verhaltensregeln erklärt. "Kate hat versucht, Meghan zu helfen, die Verantwortung des königlichen Lebens zu verstehen, aber ihre Bemühungen wurden ständig falsch interpretiert", so die anonyme Quelle gegenüber Wotton.

Herzogin Meghans Umgang mit Kate sei in Williams Augen oftmals "unfair" gewesen. Besonders habe ihn das Oprah-Interview gestört. Das Gespräch der Sussexes mit der US-amerikanischen Talk-Queen habe William als inszenierten Schachzug gegen seine Frau empfunden. Dass Meghan einem Millionenpublikum offenbarte, sie habe wegen Herzogin Catherine geweint, sei "jenseits des Erlaubten [gewesen]." Meghan habe gewusst, dass Kate sich nicht wehren konnte, so der Vorwurf.

3. Prinz William steht hinter der Monarchie – und Meghan?

Der finale Bruch – nicht nur zwischen William und Harry, sondern vor allem zwischen William und Meghan – erfolgte laut Insider, als die Sussexes als Senior Royals zurücktraten. Dass Prinz Harry seine Pflichten hintenanstellte und das Land verließ, soll bei William, wie auch bei dessen Vater Prinz Charles, 72, vollkommenes Unverständnis ausgelöst haben. Für den 38-Jährigen, der eines Tages den Thron besteigen wird, ist die Monarchie eine Verpflichtung, der man nicht einfach den Rücken kehren kann, so der Insider.

Zu diesem Zeitpunkt soll Harrys Bruder nicht länger versucht haben, sein Missfallen gegenüber Meghan zu verstecken. Das Interview mit Oprah Winfrey, 66, in dem Meghan und Harry der Königsfamilie unter anderem Rassismus vorwarfen, soll Meghans Ansehen bei William vollends begraben haben. "Er konnte seine wahren Gefühle nicht länger verbergen, weil er das Gefühl hatte, dass sie seine Familie und die Königin öffentlich diffamierte", wird der Royal-Insider zitiert.

4. Die Cambridges und Sussexes haben unterschiedliche Wege gewählt

Die Frage, ob Prinz William seiner Schwägerin je verzeihen kann, wird von einer anderen Frage abgelöst: Ist es nötig, dass die beiden sich wieder annähern? Immerhin haben Harry und Meghan bereits bekannt gegeben, dass sie nicht als arbeitende Mitglieder der Königsfamilie zurückkehren werden. Sie haben sich ein Leben in den USA aufgebaut.

Ja, die beiden Familien werden immer miteinander verbunden bleiben. Doch abgesehen von einigen familiären Verpflichtungen wird es vermutlich kaum noch zu Treffen zwischen den Cambridges und Sussexes kommen – so traurig dieser Gedanke auch erscheinen mag. William und Meghan dürften auch künftig darauf bedacht sein, ihr Gesicht zu wahren, ein inniges Verhältnis zwischen den beiden scheint mittlerweile aber ausgeschlossen.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk