Philip wollte Meghan helfen - und der Grund ist emotional

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Als Meghan Markle als Frau von Prinz Harry in die britische Königsfamilie eintrat, gab es viel für sie zu lernen. Hilfe soll sie von Prinz Philip erhalten haben - und das aus einem sehr persönlichen Grund.

  Herzogin Meghan, Prinz Harry und Prinz Philip
Herzogin Meghan, Prinz Harry und Prinz Philip

Im Gespräch mit dem Podcast "Pod Save the Queen", erklärt Autorin und Royal-Expertin Ingrid Seward, 72: "Philip hat Meghan am Anfang willkommen geheißen. Er war ein Außenseiter. Er weiß, wie es sich anfühlt. Er hatte [in Bezug auf Meghan Markle] das Gefühl, dass er seinen Beitrag leisten und etwas Nützliches tun kann, um ihr zu helfen. Aber ob es ihm jemals gelungen ist, weiß ich nicht." Die Fakten sprechen eher dagegen: Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 36, kehrten dem Königshaus im Januar 2020 den Rücken. Den pflichtbewussten Philip habe das enttäuscht, meint Seeward.

Prinz Philip hatte es - wie Meghan Markle - nicht leicht in der Royal Family

Als Prinz Philip im Juli 1947 als Verlobter von Prinzessin Elizabeth vorgestellt wird, ist er umstritten. Nach Meinung vieler britischer Aristokraten und Höflinge ist Philip nicht die beste Partie für die künftige Königin. Das sieht auch Königin Elizabeth, die spätere Queen Mum, so: Sie bevorzugt als Schwiegersohn einen Mann aus dem Freundeskreis ihrer Tochter. Doch warum?

“Einige königliche Berater meinten, er sei nicht gut genug für sie. Er war ein Prinz ohne Heimat und Königreich. Einige Zeitungen wiesen oft und ausführlich auf seine ausländische Herkunft hin", schreibt Elizabeths Kindermädchen Marion Crawford in ihrem 1952 erschienen Buch "The Little Princesses".

PR-Stunt? Kritik an Prinz Harry und Meghan

Der Krieg gegen die verhassten Deutschen ist erst 1945 beendet worden – und Prinz Philip hat deutsche Wurzeln. Seine Mutter ist zwar im Buckingham Palast geboren, hat aber deutsche Eltern. Damit nicht genug: Jede der vier Schwestern von Prinz Philip hat einen deutschen Adeligen zum Mann, und denen werden Verbindungen zu Nationalsozialisten nachgesagt. Noch ein Minuspunkt für Philip: Er bringt kein Vermögen in die Familie Windsor ein. Sein Vater ist im Dezember 1944 verarmt in Monte Carlo gestorben.

Prinzessin Elisabeth will nur einen: Philip

Der junge Marine-Leutnant lässt sich von der Kritik nicht einschüchtern und für Elizabeth ist klar: Prinz Philip ist der Mann ihres Lebens. Margaret Rhodes, die Cousine der Queen, sagte einmal: "Sie hat nie wieder jemand anderen angesehen". Auch König George VI. mag seinen künftigen Schwiegersohn. Am 20. November 1947 heiraten Elizabeth und Philip in der Westminster Abbey in London. Heute weiß man: Es war die richtige Entscheidung. Im November 1972, anlässlich ihres 25. Hochzeitstages, sagt die Queen in einer offiziellen Rede über ihren Mann: "Er war, ganz einfach, meine Stärke und mein Hafen in all den Jahren. Ich und seine ganze Familie sowie dieses [Land] und viele andere Länder stehen mehr in seiner Schuld, als er jemals beanspruchen würde, oder wir werden es jemals wissen werden."

Verwendete Quellen: bcc.com, mailonline.com, telegraph.co.uk, theguardian.com

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