Prinz Philip (†): Prinz Philips Testament bleibt 90 Jahre lang geheim

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Prinz Philip ist am 9. April 2021 gestorben, der Ehemann von Queen Elizabeth wurde 99 Jahre alt. Nun hat ein Gericht entschieden, dass das Testament des Prinzgemahls 90 Jahre lang geheim bleiben muss.

Prinz Philip (†99) und Queen Elizabeth
Prinz Philip (†99) und Queen Elizabeth
© FIONA HANSON/POOL/AFP

Der Grund: Solange die Inhalte des Testaments nicht an die Öffentlichkeit gelangen, wird die "Würde" der Königin und "naher Mitglieder ihrer Familie" geschützt. Prinz Philips, †99, Nachlass bleibt demnach 90 Jahre lang versiegelt und darf danach nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit geöffnet werden.

Queen Elizabeths Würde soll geschützt werden

Seit mehr als einem Jahrhundert ist es üblich, dass nach dem Tod eines hochrangigen Mitglieds der königlichen Familie beim Präsidenten der Familienabteilung des High Court ein Antrag auf Versiegelung des Testaments gestellt wird. Das bedeutet, dass die Testamente der Royals nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind, wie es normalerweise der Fall ist.

"Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es aufgrund der verfassungsmäßigen Stellung des Souveräns angebracht ist, eine besondere Praxis in Bezug auf königliche Testamente zu haben", begründet der zuständige Richter seine Entscheidung. Es bestehe die Notwendigkeit, die wirklich privaten Aspekte des Lebens dieser Personen besser zu schützen und "die Würde der Herrscherin und der ihr nahestehenden Familienmitglieder zu wahren."

Was hat Prinz Philip in seinem Testament beschlossen?

Denn selbstverständlich habe die Öffentlichkeit großes Interesse daran zu erfahren, was Prinz Philip in seinem Testament festgehalten hat. "Das Medieninteresse ist in dieser Hinsicht kommerziell. Das Ausmaß an Publizität, das eine Veröffentlichung wahrscheinlich hervorrufen würde, wäre sehr groß und würde dem Ziel, die Würde des Souveräns zu wahren, völlig zuwiderlaufen", so Sir Andrew. Anwälte, die Philips Nachlass vertreten, argumentieren ähnlich. Die Offenlegung des Testaments würde "völlig unbegründete Mutmaßungen" hervorrufen, die die Königin und die königliche Familie "zutiefst verletzen" würden.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk

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