Prinz Philip: Offizielle Sterbeurkunde offenbart Todesursache

teleschau
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Prinz Philip, der Ehemann von Königin Elizabeth II., wurde 99 Jahre alt. Nun liegt seine offizielle Sterbeurkunde vor. (Bild: Matt Dunham - WPA Pool / Getty Images)
Prinz Philip, der Ehemann von Königin Elizabeth II., wurde 99 Jahre alt. Nun liegt seine offizielle Sterbeurkunde vor. (Bild: Matt Dunham - WPA Pool / Getty Images)

Anfang April verstarb der Mann von Königin Elizabeth II., nun liegt Prinz Philips offizielle Sterbeurkunde vor und bestätigt, dass sein hohes Alter Ursache für seinen Tod war.

Sein Tod berührte Großbritannien: Vor rund drei Wochen wurde Prinz Philip, der Herzog von Edinburgh und Ehemann von Königin Elizabeth II., in der St. George's Chapel auf Windsor Castle beigesetzt. Mit 99 Jahren verstarb Philip am 9. April nach einer überstandenen Herzoperation, nach Angaben des Buckingham Palastes friedvoll. Nun bestätigt die offizielle Sterbeurkunde die Todesursache: Der Gemahl der Königin verstarb demnach an Altersschwäche, es lag kein medizinischer Grund wie eine Krankheit oder Verletzung für sein Ableben vor.

Mit "Alter" - "old age" wie es im Originaldokument heißt - wird die Todesursache dann beschrieben, wenn der Verstorbene über 80 Jahre alt ist und von einem Mediziner über einen längeren Zeitraum des körperlichen Abbaus beobachtet wurde. Ausgestellt wurde die Sterbeurkunde von Sir Huw Thomas, dem Chefmediziner der Royals. Laut der britischen Zeitung "Daily Telegraph", der das Dokument vorliegt, schloss Thomas aus, dass eine Krankheit oder Verletzung als Todesursache infrage komme. Folglich verstarb Prinz Philip nicht an seinen Herzproblemen oder den Folgen der OP.

Königin Elisabeth II. musste aufgrund der Corona-Pandemie bei der Beerdigung von Prinz Philip Abstand zu den übrigen Familienmitgliedern halten. (Bild: Jonathan Brady - WPA Pool/Getty Images)
Königin Elisabeth II. musste aufgrund der Corona-Pandemie bei der Beerdigung von Prinz Philip Abstand zu den übrigen Familienmitgliedern halten. (Bild: Jonathan Brady - WPA Pool/Getty Images)

Begräbnis unter Corona-Bedingungen

Laut Mike Tindall, dem Ehemann von Philips Enkelin Zara Tindall, sei das Begräbnis, das unter Corona-Bedingungen stattfand, schwierig gewesen. Im Gespräch mit "BBC Breakfast" berichtete der ehemalige Rugby-Spieler, dass nur 30 Gäste in der Kapelle zugelassen waren. Dennoch sei es eine schöne Trauerfeier gewesen. Die Königin musste, trotz ihrer bereits erhaltenen Impfung gegen das Virus, getrennt von der restlichen Trauergemeinde sitzen. Aber "ein Verlust ist immer schwierig", sagte Tindall. "Es war hart, aber ich dachte, dass die eigentliche Beerdigung so gut gemacht war, dass ich denke, dass er herunterschauen wird und er eigentlich glücklicher darüber gewesen wäre, wie es passiert ist."