Prinz Philip nach Hüft-OP aus dem Krankenhaus entlassen

Prinz Philip

Anderthalb Wochen nach einer Hüftoperation hat der britische Prinz Philip das Krankenhaus wieder verlassen. Der 96-jährige Ehemann von Königin Elizabeth II. werde den Genesungsprozess nun auf Schloss Windsor fortsetzen, erklärte der Buckingham-Palast am Freitag.

Prinz Philip war am 4. April bei einer Operation im privaten King Edward VII.-Krankenhaus in London ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden. Laut Buckingham-Palast verlief die Operation erfolgreich, der Prinzgemahl habe den Eingriff gut überstanden.

Seit einigen Jahren macht sich das Alter bei Prinz Philip bemerkbar. 2011 wurde ihm ein Stent am Herzen gelegt, im Jahr darauf erkrankte er an einer Blasenentzündung. Vor gut einem Jahr litten er und seine Frau zu Weihnachten an einer schweren Erkältung, und im Juni musste Philip wegen einer Infektion für zwei Tage ins Krankenhaus. Diesen Ostersonntag fehlte Philip wegen seiner Hüftprobleme beim Gottesdienst.

Im vorigen Sommer hatte er sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen. Von nun an werde er nur noch "von Zeit zu Zeit" seine Ehefrau bei offiziellen Anlässen begleiten, hieß es. Schon 2011 hatte Philip in einem Interview gesagt, er glaube seinen Teil beigetragen zu haben, und fortan wolle er "ein bisschen Spaß haben".