Prinz Harry: Statement zur Krise in Afghanistan

·Lesedauer: 1 Min.

Prinz Harry (36) lässt die gegenwärtige katastrophale Lage in Afghanistan nicht kalt. Der Enkel der Queen war zweimal in dem Land als Soldat stationiert und an den Invictus-Spielen, die er initiierte, nehmen viele Afghanistan-Veteranen teil.

Gemeinsame Erfahrung

Deshalb veröffentlichte der Royal am Montag (16. August) gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Invictus-Spiele, Dominic Reid, ein Statement zur Lage in Afghanistan. "Was gerade in Afghanistan passiert, hat eine Resonanz in der internationalen Invictus-Community", heißt es in dem Schreiben, das durch den Twitter-Account der Spiele veröffentlich wurde. "Viele der teilnehmenden Nationen und Mitglieder der Invictus-Games-Familie haben gemeinsame Erinnerungen an ihren Dienst in den vergangenen zwei Jahrzehnten in Afghanistan. Das Invictus-Team aus Afghanistan hat neben uns im Wettkampf gestanden."

Prinz Harry möchte Unterstützung

Deshalb wünscht sich der zweifache Vater auch, dass man füreinander einsteht: "Wir ermutigen jeden im Invictus-Netzwerk und der weiteren Militärgemeinde, sich umeinander zu kümmern und sich gegenseitig zu unterstützen." Viele Afghanistan-Veteranen gerade in Großbritannien haben in den letzten Tagen das Gefühl gehabt, ihre 20-jährige Mission im Land und die Opfer dort seien vergeblich gewesen. Prinz Harry gründete 2014 die Invictus-Spiele, um Militärveteranen ein Forum zu geben, in dem sie durch Sport wieder Kraft, Energie und Lebensfreude gewinnen.

Bild: Albert Ph van der Werf/picture-alliance/Cover Images

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.