Prinz Harry: Prinz Harry legt britischen Akzent für Podcast ab

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Prinz Harry und Herzogin Meghan haben pünktlich zum Jahresabschluss ihre erste Podcastfolge veröffentlicht. Darin ist nicht nur erstmals ihr Sohn Archie zu hören, auch ein weiteres Detail fällt bei genauerem Hinhören auf.

  Prinz Harry
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Für Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, bedeutet der Rücktritt als Senior-Royals auch einen großen Image-Wandel. Vor allem der Brite muss sich in seiner neuen Heimat in Montecito, Kalifornien, einem völlig neuen Lifestyle anpassen. Und das scheint sogar Auswirkungen auf sein typisches "Queen's English" zu haben, meint zumindest die Expertin Judi James.

Prinz Harry legt "Queen's Englisch" ab

Sie glaubt, Harrys neuer Akzent, wie er im Podcast zu hören ist, sei ein "ziemlicher Mittelweg von allem: mittel-atlantisch, mittel-London und mittel-estuary". Hinter "estuary" steckt ein Akzent, der laut "Daily Mail" entlang der Themse bis hin zur Mündung gesprochen werde.

Bei seiner Ankündigung des Podcast als "Our twenty-twenty holiday special" (dt. "Unser 2020 Festtagsspezial) überspringe er das zweite "t", wie es in Amerika eher üblich ist. Der Expertin fallen diverse weitere Momente auf, in denen Prinz Harry eine sehr viel undeutlichere Aussprache der Wörter wählt, als er es normalerweise tut.

Er passt sich Herzogin Meghan an

Doch auch der Ton des Royals scheint sich geändert zu haben, glaubt die Britin. In seiner neuen Sprechweise höre sie etwas "neues Verführerisches", erklärt sie gegenüber "Daily Mail". "Um sich seiner super-professionellen Frau anzupassen, hat Harry sowohl sein Tempo als auch seinen Tonfall geändert", erklärt Judi James. "Normalerweise wählt er eine gemächlichere Art des Sprechens mit ein paar nachdenklichen Pausen und verbalen Füllern, wie die meisten Windsor-Männer, hier hat er jedoch sein Tempo erhöht, um klare Nachrichten ohne Zögern zu übermitteln."

Steckt dahinter eine PR-Strategie?

Ob die neue Sprechweise des 36-Jährigen Teil einer PR-Strategie ist oder er sich bereits seinem Umfeld angepasst hat, bleibt ungewiss. Sohn Archie, eins, der den Zuhörern zum Ende des Podcasts ein "Frohes neues Jahr" wünschen darf, scheint ebenfalls den amerikanischen Akzent seiner Mutter zu übernehmen.

Verwendete Quellen:DailyMail, Marie Claire, Spotify