Prinz Harry: Warum er die Fotos vom tödlichen Unfall seiner Mutter sehen musste

Prinz Harry (38) offenbarte, dass er nach dem Unfalltod seiner Mutter, Prinzessin Diana (†36), die Bilder von dem Wrack sehen wollte, um überhaupt zu glauben, was passiert war.

Paparazzi in den Aufnahmen

In einem Interview mit dem britischen Sender ITV, das am Sonntag (8. Januar) ausgestrahlt wurde, erzählte der Adelige, wie er als Zwölfjähriger darauf bestand, Fotos vom Unfallort zu sehen. "Ich suchte nach Beweisen dafür, dass es wirklich passiert ist, dass es wahr ist", begründete er seinen Wunsch. Aber es gab auch einen anderen Grund: "Ich suchte auch nach etwas, das wehtut, denn zu diesem Zeitpunkt war ich noch ziemlich betäubt von der ganzen Sache. Mein Körper, mein Nervensystem hat sich einfach abgeschaltet und gesagt: 'Besser nicht…" Doch die Bilder haben sich eingebrannt und auch die Rolle, die die Paparazzi gespielt hätten. "Ich sah die Fotos, auf denen sich alle Paparazzi gleichzeitig im Fenster spiegelten. Ich sah den Ansatz ihres blonden Haares, wie sie auf die Rückenlehne des Sitzes sank."

Prinz Harry hat nicht geweint

Der Sohn von König Charles III. (74) ist froh, dass seine Umgebung darauf bestand, ihm nicht noch mehr Fotos seiner schwerverletzten Mutter zu zeigen und dass er sie nur von hinten sah. Im Interview mit CNN verriet er auch, dass er jahrelang daran glaubte, dass seine Mutter gar nicht gestorben sei, sondern ihren Tod vorgetäuscht hätte, um sich der Öffentlichkeit zu entziehen. "Das glaubte ich, bis ich in meinen Zwanzigern war."

In seinem Buch 'Spare" beschreibt der Brite, wie er auf die Nachricht vom Tod seiner Mutter reagierte. "Woran ich mich mit erstaunlicher Klarheit erinnere, ist, dass ich nicht geweint habe. Nicht eine Träne." Auf körperlichen Trost von König Charles III. konnte Prinz Harry nicht hoffen: "Mein Vater hat mich nicht umarmt."

Bild: Nils Jorgensen/INSTARimages.com/Cover Images