Prinz Harry: Es bringt nichts, nicht zu reden

Prinz Harry credit:Bang Showbiz
Prinz Harry credit:Bang Showbiz

Prinz Harry bereut es nicht, in seiner Autobiografie offen über seine Zeit im Militär geschrieben zu haben.

Der Herzog von Sussex dominiert mit seinen Memoiren ‚Spare‘ derzeit die internationale Boulevardpresse. Insbesondere die vielen Details über Streitigkeiten innerhalb der Royal Family sorgen dabei besonders häufig für Schlagzeilen. Doch in seinem Buch schreibt der britische Prinz auch über seine Zeit in der britischen Armee, mit der Harry zweimal in Afghanistan stationiert war. In ‚Spare‘ verriet der zweifache Vater erstmals, dass er während seiner Kriegseinsätze 25 Menschen umgebracht habe. Jetzt erklärt der 38-Jährige, dass er es wichtig finde, offen über die Erlebnisse im Militär zu sprechen. „Ich weiß nicht, ob man die schmerzhaften Elemente des Krieges jemals wirklich verarbeitet“, sagt Harry gegenüber ‚PEOPLE‘, „damit muss sich jeder Soldat konfrontieren. In den fast zwanzig Jahren, die ich jetzt schon mit Armeekräften und Veteranen arbeite, habe ich mir ihre Geschichten angehört und meine geteilt. In diesen Gesprächen sprechen wir oft über die Dinge in unserem Dienst, die uns nicht loslassen. Die verlorenen Leben, die Leben, die genommen wurden. Aber auch über die Dinge in unserem Dienst, die uns heilen und über die Leben, die wir gerettet haben.“

Vonseiten zahlreicher Soldaten weltweit wurde kritisiert, dass Harry so offen darüber schreibt, 25 Taliban getötet zu haben. Doch der Prinz kontert: „Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, um diese Gefühle in den griff zu kriegen, aber ich weiß durch meinen eigenen Heilungsprozess, dass Schweigen das am wenigsten wirksamste Gegenmittel ist.“