Prinz Harry: "Die BBC trägt eine Mitschuld am Tod meiner Mutter"

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Prinz Harry (36) ist fest davon überzeugt, dass das legendäre Interview, welches die BBC 1995 mit seiner Mutter, Prinzessin Diana (†37), führte, für ihren Tod verantwortlich ist. Das erklärte der Royal in einem Statement.

Ein Journalist sät Misstrauen

Die BBC-Sendung schlug damals ein wie eine Bombe. Diana sprach offen darüber, dass Charles sie betrogen hatte. Mittlerweile ist jedoch klar: Um Diana überhaupt dazu zu bewegen, vor der Kamera über die Königsfamilie auszupacken, hatte sich der verantwortliche Journalist Martin Bashir (58) unlauterer Methoden bedient. So hatte er der Prinzessin gefälschte Dokumente vorgelegt, die ihr Misstrauen gegen die Royals verstärkten und die ohnehin bereits zerrüttete Beziehung zu Prinz Charles noch weiter verschlechterten — das Paar war zum Zeitpunkt des Interviews bereits getrennt.

Prinz Harry spricht von "unmoralischen Methoden"

Die unlauteren Methoden des Journalisten sollten schwerwiegende Folgen haben: Diana traute zu Hofe niemandem mehr, zog sich immer weiter zurück. Ihr jüngster Sohn, Prinz Harry, ist überzeugt: "Die Auswirkungen einer Atmosphäre der Ausbeutung und unmoralischer Methoden haben sie letztlich ihr Leben gekostet." Er fügte hinzu: "Das Interview hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich das Verhältnis meiner Eltern zueinander verschlechterte", so Harry weiter. Er sei "unbeschreiblich traurig zu wissen, dass das Versagen der BBC ein entscheidender Faktor in ihrer Angst, Paranoia und Isolation war, an welche ich mich in den letzten Jahren mit ihr erinnere." Prinz Harry war 12 Jahre alt, als seine Mutter 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben kam. Sie war von Paparazzi gejagt worden.

Bild: Nils Jorgensen/Cover Images

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