Prinz Harry: "Arrogant, dass er glaubt, er könne Menschen abhalten"

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Prinz Harry hat sich mit seiner Kritik an Social Media keine Freunde gemacht. Die Royal-Expertin Lady Colin Campbell haut jetzt auf den Tisch und sagt: "Harry ist entschlossen, aus Menschen, die Redefreiheit genießen, so viele Feinde wie möglich zu machen."

  Prinz Harry
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Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, müssen sich häufiger der öffentlichen Kritik aussetzen. Gerade deswegen, weil sich die beiden als Royals nicht mehr vollkommen neutral verhalten und auch mal ihre Meinung kundtun, äußern sich Experten immer negativer über Harry und Meghan. Der aktuelle Stein des Anstoßes: Harrys vernichtendes Urteil über Social Media.

Prinz Harry kritisiert die sozialen Netzwerke

Bereits im vergangenen August kreidete der jüngste Sohn von Prinz Charles, 72, in einem Essay für das US-Wirtschaftsmagazin "Fast Company" den sozialen Netzwerken an, die Gesellschaft zu spalten und Menschen in den Radikalismus und Extremismus zu treiben. Nach der Erstürmung des US-Kapitols in Washington, D.C., am 6. Januar ging Harry sogar noch einen Schritt weiter und machte Social Media für den Vorfall mitverantwortlich.

Lady Colin Campbell ist empört

Jetzt haut die britische Autorin Lady Colin Campbell auf den Tisch. In ihrem Podcast "Chatting with Lady C" findet die 71-Jährige, die zahlreiche Bücher über die britischen Royals geschrieben hat, deutliche Worte: "Er versteht nicht, dass er nicht entkommen kann, oder vielleicht versteht er es und ist arrogant genug, um zu glauben, dass er sich in einer solchen Macht- und Privilegien-Position befindet, dass er die ganze Welt abriegeln und Menschen davon abhalten kann, ihre Meinung frei zu äußern."

Es gebe schließlich genug Gesetze, um Menschen vor einer Diffamierung zu schützen, sagt sie und ergänzt: "Harry ist entschlossen, aus Menschen, die Redefreiheit genießen, so viele Feinde wie möglich zu machen. [...] Er ist ein Teil der königlichen Familie ... Wenn sie ihm die Freiheit geben wollen, ihren Teich zu vergiften, ist das ihre Entscheidung."

Verwendete Quellen: express.co.uk