Primera Division: Ter Stegen: Niederlage gegen Real war "Extra-Motivation"

Die Saison begann mies für den FC Barcelona : Spaniens Pokalsieger musste nicht nur den Abgang von Starstürmer Neymar zu PSG verkraften, sondern auch zwei empfindliche Niederlagen im Kampf um die spanische Supercopa gegen den Erzrivalen Real Madrid hinnehmen. Für Torhüter Marc-Andre ter Stegen war dies eine Art Katalysator für den herausragenden Start in die Spielzeit, den die Blaugrana anschließend hinlegten.

Die Saison begann mies für den FC Barcelona: Spaniens Pokalsieger musste nicht nur den Abgang von Starstürmer Neymar zu PSG verkraften, sondern auch zwei empfindliche Niederlagen im Kampf um die spanische Supercopa gegen den Erzrivalen Real Madrid hinnehmen. Für Torhüter Marc-Andre ter Stegen war dies eine Art Katalysator für den herausragenden Start in die Spielzeit, den die Blaugrana anschließend hinlegten.

Gefragt, ob er nach der Niederlage gegen Real nervös geworden sei, sagte ter Stegen dem kicker: "Nein, auch wenn es natürlich nicht schön war, gegen Madrid zu verlieren. Aber wenn man unsere jetzige Saisonbilanz sieht, war es vielleicht sogar eine Extra-Motivation für uns, noch ein bisschen mehr zu zeigen."

Ter Stegen stellte Vereinsrekord auf

Barca ist in LaLiga nach elf Spielen ungeschlagener Spitzenreiter. Vier Punkte trennen ter Stegen und Co. vom FC Valencia, das Polster auf Real Madrid beträgt gar acht Zähler. Auch ein Verdienst des deutschen Schlussmanns, der erst vier Gegentreffer hinnehmen musste und damit einen Vereinsrekord aufgestellt hat.

"Ich hoffe, dass wir das noch weiter ausbauen können. Wir haben viele Spieler, die willig sind, das eigene Tor zu verteidigen, und können uns auf die defensive Arbeit verlassen", sagte der ehemalige Gladbacher bescheiden zu seiner Bilanz: "Das sollte uns durch die ganze Saison begleiten, auch wenn Barcelona natürlich nie zu einer in erster Linie das eigene Tor verteidigenden Mannschaft werden wird."

Ter Stegens gute sportliche Entwicklung geht mit seinem Befinden Katalonien einher. Er schwärmt: "Es ist ein Gefühl, nach Hause zu kommen, etwa wenn ich wie jetzt von der Nationalmannschaft zurückkehre. Ich bin in Barcelona heimisch geworden, lebe dort mit meiner Frau. Wir fühlen uns total wohl in der Stadt, ich fühle mich sehr wohl im Verein. Das hat sich über die dreieinhalb Jahre, in denen ich jetzt bei Barca bin, sehr schön entwickelt."

Mehr bei SPOX: Mega-Tausch zwischen Liverpool und Barcelona: Rakitic für Coutinho? | Israeli kauft 15 Prozent von Atletico | Medien: Guardiola offen für Verlängerung