Primera Division: Barcas Coach spricht über Messi-Gerüchte

Trainer Quique Setien vom FC Barcelona hat Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Lionel Messi zu Inter Mailand dementiert. "Er soll Barcelona ablösefrei verlassen? Nein, das wird nicht passieren. Messi und Barcelona werden immer vereint sein“, betonte der Spanier in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport.

Setien führte aus: "Es ist einfach so. Leo ist seit 20 Jahren bei Barca und niemand könnte eine Trennung erklären." Zuletzt hatte unter anderem der argentinische TV-Sender TNT Sports berichtet, dass zwischen Inter und den Katalanen bereits Verhandlungen wegen Messi laufen würden. Angeheizt wurden die Gerüchte durch den ehemaligen Inter-Boss Massimo Moratti.

"Fake News" - Lionel Messi dementiert Wechselgerüchte

In einem Interview mit Radio 1 sagte der Italiener über den sechsmaligen Weltfußballer: "Er geht in die finale Phase seines Vertrages und ich denke, dass es dann sicherlich ein Anliegen des Vereins (Inter, d. Red.) sein wird, ihn nach Mailand zu holen." Messi dementierte die Spekulationen jedoch via Instagram und bezeichnete sie als "Fake News".

Bereits im Alter von 13 Jahren wechselte der Argentinier von den Newell‘s Old Boys in Barcas Jugendakademie La Masia. Seit seinem Profidebüt im Jahr 2004 stand Messi in 718 Partien für die Blaugrana auf dem Platz und erzielte dabei 627 Tore. Sein Vertrag läuft noch bis 2021, angeblich könnte er Barca aber bereits in diesem Sommer abösefrei verlassen.

Setien fordert umfassendes Umdenken im Fußball

Auch sprach der Barca-Trainer mit der Gazetta dello Sport über den Fußball nach der Coronakrise. "Heute über den Transfermarkt zu reden, ist gewagt. Der überwältigende Teil der Klubs wird ihre Etats anpassen müssen, der verursachte Schaden ist enorm, es wird eine tiefgreifende Umstrukturierung nötig sein. Die großen Summen an Geld, die zuletzt an Spieler bezahlt wurden, werden nicht mehr plausibel sein, zumindest kurzfristig nicht", sagte Setien.

"Manche Spieler, die ihre Klubs vielleicht verlassen wollten, werden das nicht machen können, weil kein Geld da ist. Auch ich würde gerne mehr verdienen, aber das wird nicht möglich sein: wenn die Budgets sinken, muss man die Gehälter anpassen. Das ist die Realität. Der Fußball lebt in einer Blase, die Jahr für Jahr übertrieben größer wurde. 1,5 Monate Krise haben genügt, um das ökonomische Drama vieler Klubs an die Oberfläche zu bringen", so der 61-Jährige.