Primera Division: Neymar-Deal: UEFA meldet sich zu Wort

Mit dem angepeilten Neymar -Transfer arbeiten der FC Barcelona und Paris Saint-Germain an einem neuen Rekord. Der Brasilianer und sein Wechsel werden von der UEFA aber genau beäugt.

Mit dem angepeilten Neymar-Transfer arbeiten der FC Barcelona und Paris Saint-Germain an einem neuen Rekord. Der Brasilianer und sein Wechsel werden von der UEFA aber genau beäugt.

Etwa 222 Millionen Euro stehen als Ablösesumme von Neymar festgeschrieben. PSG wird diese Summe lösen müssen, um sich die Dienste des 25-Jährigen zu sichern. Ein meilenweit von Paul Pogba entfernter Transferrekord, den die UEFA laut Chefaufseher Andrea Traverso genau verfolgt.

Der Financial-Fairplay-Experte der UEFA kündigte gegenüber der spanischen Nachrichtenagentur EFE an: "Wir werden die Details des Transfers unabhängig davon analysieren, ob eine Beschwerde eingeht, um sicherzustellen, dass die Regeln des Fair Play respektiert werden."

Für ihn ist klar, dass PSG "die Regeln des FFP respektieren muss". Zuvor hatte Spaniens Liga-Chef Javier Tebas angekündigt, PSG bei der UEFA anzuschwärzen, um die eigenen Klubs zu schützen: "Dieses Mal geht es um Barca. Aber es könnte auch Real Madrid oder Atletico eines Tages treffen."

Letztlich ist allerdings klar, dass die UEFA den Transfer nicht verhindern kann. Sie kann lediglich im Nachhinein eine Strafe aussprechen. Bereits 2014 mussten die Franzosen aufgrund von Verstößen 60 Millionen Euro als Strafe bezahlen: "Sie müssen beweisen, dass sie innerhalb von drei Jahren nicht mehr als 30 Millionen Euro Verlust machen."

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