Primera Division: Messi verlängert langfristig bei Barca

Lionel Messi bleibt dem FC Barcelona erhalten! Der argentinische Weltstar hat seinen Vertrag bei den Katalanen langfristig bis 2021 verlängert.

Lionel Messi bleibt dem FC Barcelona erhalten! Der argentinische Weltstar hat seinen Vertrag bei den Katalanen langfristig bis 2021 verlängert.

Der 30-Jährige unterschrieb am Samstagmorgen ein bis 2021 gültiges Arbeitspapier, das eine irrwitzige Ausstiegsklausel enthält: Für 700 Millionen Euro dürfte der fünfmalige Weltfußballer den Klub verlassen.

Der ursprüngliche Vertrag wäre nach dieser Saison ausgelaufen. Schon im Sommer hatte die Klubführung eine grundsätzliche Einigung mit Messi verkündet. Der Argentinier ließ auf seine Unterschrift allerdings warten und sorgte damit für Unruhe rund um den katalanischen Großklub.

Erst im Sommer hatte Barcelona den Brasilianer Neymar zu Paris St. Germain ziehen lassen müssen, die Franzosen zogen die Ausstiegsklausel über 222 Millionen Euro und machten Neymar damit zum teuersten Fußball-Profi der Geschichte.

Auch wegen dieses Abgangs steht Klubpräsident Josep Maria Bartomeu anhaltend in der Kritik, am Samstag posierte er während der Vertragsunterschrift nun gemeinsam mit Messi lächelnd für das offizielle Foto. Die Höhe der Ausstiegsklausel von 700 Millionen Euro dürfte auch eine Folge des Abgangs von Neymar sein.

Legendenstatus in Barcelona

Messi wechselte 2000 als 13-Jähriger aus seiner argentinischen Heimat nach Barcelona. Mit 17 Jahren absolvierte er das erste Pflichtspiel für die Profis. Seither prägte er das Spiel des Klubs, mit dem er bis heute 30 Titel gewann, darunter viermal die Champions League und achtmal die spanische Meisterschaft.

Messi kommt bis heute auf 602 Einsätze für Barca, in denen er 523 Tore erzielte. Er ist bester Torschütze der Klubgeschichte und auch erfolgreichster Torjäger in der Historie der ersten spanischen Liga.

Mehr bei SPOX: Messi hält City und PSG für die Favoriten | Valverde: Deshalb saß Messi auf der Bank | Messi zu Argentinien-Comeback nach Rücktritt: "Es war mir peinlich"