Primera Division: Laporta: Beckham ließ Barcelona sitzen, daher kam Ronaldinho

Joan Laporta, ehemaliger Präsident des FC Barcelona, hat verraten, dass er 2003 eigentlich David Beckham nach Katalonien holen wollte. Allerdings habe er sich in den Verhandlungen mit dem Mittelfeldstar und dessen damaligem Klub Manchester United "benutzt" gefühlt. Die Blaugrana dachten bereits, dass sie einen Deal mit dem Engländer abgeschlossen hätten, dieser entschied sich aber ausgerechnet für den Erzrivalen Real Madrid.

Joan Laporta, ehemaliger Präsident des FC Barcelona, hat verraten, dass er 2003 eigentlich David Beckham nach Katalonien holen wollte. Allerdings habe er sich in den Verhandlungen mit dem Mittelfeldstar und dessen damaligem Klub Manchester United "benutzt" gefühlt. Die Blaugrana dachten bereits, dass sie einen Deal mit dem Engländer abgeschlossen hätten, dieser entschied sich aber ausgerechnet für den Erzrivalen Real Madrid.

"Es war eine Entscheidung zwischen Beckham, Ronaldinho und Thierry Henry", erklärte Laporta im Interview mit der Marca. "United hatte uns versichert, dass man Beckham an uns verkaufen werde, sollte ich die Präsidentenwahl gewinnen. Aber United benutzte uns und er landete bei Real Madrid. Wir waren sogar schon am Flughafen Heathrow und unterschrieben ein Dokument, dass es uns erlaubte, einen Vertrag mit seinem Berater abzuschließen."

"Leider haben wir das nicht geschafft", erklärte der Ex-Barca-Präsident weiter. "Wir sind zu ihm nach Nizza gereist und er sagte, dass er darüber nachdenken wolle. Wir mussten zu lange auf eine Antwort warten, also haben wir schließlich Ronaldinho geholt."

Beckham verbrachte vier Jahre bei Real Madrid, wo er nur einen großen Titel, die spanische Meisterschaft 2007, gewinnen konnte. Ronaldinho leitete dagegen in Barcelona eine Ära ein, wurde zum Weltfußballer und holte mit dem Klub unter anderem 2006 die Champions League.

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