Primera Division: FC Barcelona: Benedito gibt nach gescheitertem Misstrauensvotum auf

Agusti Benedito, 2015 Präsidentschaftskandidat beim FC Barcelona , muss seine Ambitionen, den aktuellen Klubboss Josep Maria Bartomeu zu stürzen, begraben. Zu diesem Zweck hatte Bendito am 1. September 2017 ein Misstrauensvotum gegen die Klubführung angetrebt. Dieses erklärte er nun persönlich für gescheitert - fühlt sich aber durch die Klubführung schikaniert.

Agusti Benedito, 2015 Präsidentschaftskandidat beim FC Barcelona, muss seine Ambitionen, den aktuellen Klubboss Josep Maria Bartomeu zu stürzen, begraben. Zu diesem Zweck hatte Bendito am 1. September 2017 ein Misstrauensvotum gegen die Klubführung angetrebt. Dieses erklärte er nun persönlich für gescheitert - fühlt sich aber durch die Klubführung schikaniert.

Um ein gültiges Votum starten zu können, hätte Benedito 16.750 Unterschriften der Barca-Mitglieder sammeln müssen. Bis zum 27. September gelang es ihm jedoch nicht, die erforderliche Anzahl an Stimmen zu sammeln. Lediglich 12.504 Mitglieder hatten bis zu diesem Zeitpunkt für ein Votum unterschrieben.

"Barcelonas Vizepräsident Jordi Cardoner (Anm. d. Red.) hat uns Mittwoch als Deadline gegeben," erklärte Bendito. "Wir haben gesagt, dass wir bis zum 2. Oktober weitere Unterschriften sammeln werden. Allerdings ist es für uns nutzlos, wenn diese Stimmen nicht mehr gewertet werden. Daher müssen und werden wir das Misstrauensvotum beenden." Dennoch sieht er sich in seinen Rechten eingeschränkt, da die Führungsebene nicht erlaubt hätte, weiter bis zum 2. Oktober Stimmen zu sammeln.

Agusti Benedito: Bartomeu "außer Kontrolle"

"Hätten sie den Willen der Mitglieder nicht verletzt, wäre es zum dritten Misstrauensvotum der Klub-Geschichte gekommen", so Benedito weiter. Auch gab er bekannt, kein weiteres Votum in der Zukunft anzustreben. Er könne sich jedoch vorstellen, dass jemand anderes dies tue - da die Gründe immer noch dieselben seien.

Benedito kritisierte in den letzten Wochenimmer wieder, die Amtshandlungen Bartomeus seien "außer Kontrolle" geraten. Unter anderem warf er ihm vor, den Neymar-Abgang zu PSG verschuldet zu haben und dafür verantwortlich zu sein, dass Lionel Messi und Andres Iniesta offiziell ihre auslaufenden Verträge noch immer nicht verlängert haben.

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