Primera Division: Ex-Barca-Präsident erhielt 30 Mio. aus Katar

Neue Erkenntnisse im Fall Sandro Rosell. Nach neuestem Stand der Ermittlungen erhielt der ehemalige Präsident des FC Barcelona Bestechungsgelder aus Katar und reichte diese zum Teil weiter.

Neue Erkenntnisse im Fall Sandro Rosell. Nach neuestem Stand der Ermittlungen erhielt der ehemalige Präsident des FC Barcelona Bestechungsgelder aus Katar und reichte diese zum Teil weiter.

Wie Cronica Global mit Berufung auf offizielle Dokumente vermeldet, erhielt Rosell, respektive sein Unternehmen Rosell Bonus Sports Marketing von 2007 bis 2014 verschiedene Überweisungen aus Katar. Diese sollen sich auf rund 30 Millionen Euro summieren.

Die UDEF (Unidad de Delincuencia Economica y Fiscal) soll am 25. Mai einen Bericht verfasst haben, in dem klar wird, dass Rosell gezielt abstimmungsberechtige afrikanische Mitglieder der FIFA bestach, um die Weltmeisterschaft 2022 nach Katar zu bringen.

Für den FC Barcelona hat dies keine Auswirkungen. Für Zweifel sorgt allerdings der jetzige Präsident Josep Maria Bartomeu. Dieser schloss im März 2017 mit Shahe Ohannessian einen Vertrag im Wert von rund 200.000 Euro. Dieser gilt als Komplize von Rosell und ist inzwischen ebenso festgenommen worden.

Mehr bei SPOX: Das Rätsel um den Transfer des Ruben Neves | FC Barcelona: Ex-Spieler übernehmen Aufgaben in 'La Masia' | Paulinho bestätigt Einigung mit Barcelona