Primera Division: Bartomeu: Barca lässt sich nicht für Politik missbrauchen

Präsident Josep Maria Bartomeu vom FC Barcelona wehrt sich gegen Versuche der politischen Vereinnahmung des Klubs im Streit um die Unabhängigkeit Kataloniens. "Wir lassen uns nicht für politische Interessen missbrauchen. Niemand kann sich unseres Wappens oder unserer Fahne ermächtigen", sagte er am Samstag bei der jährlichen Mitgliederversammlung.

Präsident Josep Maria Bartomeu vom FC Barcelona wehrt sich gegen Versuche der politischen Vereinnahmung des Klubs im Streit um die Unabhängigkeit Kataloniens. "Wir lassen uns nicht für politische Interessen missbrauchen. Niemand kann sich unseres Wappens oder unserer Fahne ermächtigen", sagte er am Samstag bei der jährlichen Mitgliederversammlung.

Barca unterstützt das Recht Kataloniens auf Selbstbestimmung, lehnt es aber ab, im Streit mit Spanien offen Partei zu ergreifen. Bartomeu versicherte der katalanischen Regionalregierung allerdings seiner Sympathie, nachdem der spanische Premierminister Mariano Rajoy angekündigt hatte, diese ablösen zu lassen.

"Barcelona stand immer an der Seite des katalanischen Volkes und seiner Institutionen", sagte Bartomeu. Diese hätten auch im Lichte der Anwendung von Artikel 155 der spanischen Verfassung durch Rajoy seine "volle Unterstützung". Bartomeu rief allerdings zu Besonnenheit auf. "Jede Reaktion muss zivilisiert und friedlich sein, auch im Stadion", sagte er.

Dort gewann Barca nach Toren von Gerard Deulofeu (2.) und Andres Iniesta (56.) am Samstagabend 2:0 (1:0) gegen den FC Malaga. Der Tabellenführer behauptete damit seinen Vorsprung von vier Punkten auf den FC Valencia.

Lionel Messi: Vertrag auf Lebenszeit?

Bartomeu verkündete auf der Versammlung zudem die bereits bekannten Rekordzahlen: Für die Saison 2017/18 erwartet Barcelona einen Umsatz von 897 Millionen Euro.

Weitere gute Nachricht für die Fans: Nachdem mit Superstar Lionel Messi bereits im Juli grundsätzliche Einigung über eine - vom Argentinier noch nicht unterschriebene - Vertragsverlängerung um vier Jahre erzielt worden war, kündigte Vorstandschef Oscar Grau an: "Wir werden ihm einen Vertrag auf Lebenszeit anbieten."

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