Primera Division: Augusti Benedito: Zukunft von Lionel Messi beim FC Barcelona unsicher

Die Zukunft von Lionel Messi beim FC Barcelona über den Sommer 2018 hinaus ist noch nicht abschließend geklärt. Zwar verkündete der Klub vor einigen Wochen eine Einigung mit Messi in den Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung, doch die Unterzeichnung des Arbeitspapiers lässt nach wie vor auf sich warten. Nun kritisiert der ehemalige Präsidentschaftskandidat Agusti Benedito die Herangehensweise der Verantwortlichen und rechnet mit einem Abgang des Starstürmers.

Die Zukunft von Lionel Messi beim FC Barcelona über den Sommer 2018 hinaus ist noch nicht abschließend geklärt. Zwar verkündete der Klub vor einigen Wochen eine Einigung mit Messi in den Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung, doch die Unterzeichnung des Arbeitspapiers lässt nach wie vor auf sich warten. Nun kritisiert der ehemalige Präsidentschaftskandidat Agusti Benedito die Herangehensweise der Verantwortlichen und rechnet mit einem Abgang des Starstürmers.

"Sie haben die Verlängerung von Messi, des wichtigsten Spielers, bis zum Schluss hinausgezögert und sie ist immer noch nicht unterschrieben. Der Fall von Messi könnte noch schlimmer werden, als der von Neymar, denn Stand heute wäre er ab dem 1. Januar ablösefrei zu haben", erklärte Benedito gegenüber Onda Cero.

Dabei kann er die Lage des Argentiniers sehr gut verstehen: "Messi wollte immer ein konkurrenzfähiges Team und die Situation ist bedenklich. Bartomeu (aktuelle Barcelona-Präsident, Anm. d. Red.) meinte zwar, dass Messi im Juni einen neuen Vertrag unterschrieben hat, doch das ist nicht der Fall."

"Bartomeu hat es nicht geschafft, die Verlängerung zum Abschluss bringt. Und wenn Messi nun zögert, dann tut er das, weil er unsicher ist", kritisierte Benedito weiter.

Messi schaffte einst den Sprung aus der berühmten La Masia in die Profiabteilung der Katalanen und avancierte mit 507 Volltreffern zum besten Torschützen der Vereinsgeschichte.

Barcelonas Vorstand sieht sich dieser Tage heftiger Kritik ausgesetzt, unter anderem von Ex-Stürmer Neymar. Benedito erklärte außerdem, ein Misstrauensvotum gegen die Klubführung anschieben zu wollen.

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