Primark: Frau probiert BH und macht fiese Entdeckung an der Kasse

Wer im Geschäft einen BH anprobiert, sollte aufpassen, dass dieser wirklich zum Sortiment des Ladens gehört. (Bild: Getty Images)

Die Studentin Natalie Brayshaw machte eine unschöne Entdeckung, als sie in einem Modegeschäft auf der Suche nach einem neuen BH war. Erst an der Kasse fand sie heraus: Der BH, den sie zuvor anprobiert hatte, gehörte nicht zum Sortiment, sondern einer Fremden.

Wenn beim Klamottenkauf mal ein Preisschild fehlt, ist das längst kein Drama. Man geht nach dem Anprobieren zu einem Mitarbeiter und fragt nach dem Preis. So wie Natalie Brayshaw, eine Studentin aus der schottischen Stadt Glasgow. Was sie allerdings beim BH-Kauf im Mode-Discounter „Primark“ erlebte, schockierte sie. Ihre Geschichte teilte sie auf Twitter.


 

„Ich probierte einen BH bei Primark an und er war so schön, dass ich ihn kaufen wollte, aber er hatte kein Preisschild. Also ging ein Mitarbeiter zu seinem Vorgesetzten, kommt wieder und sagt: ‚Das ist nicht unserer, der wurde ausgetauscht.‘  Also hat eine Person ihren BH auf einem Kleiderbügel zurückgelassen, um einen Neuen zu klauen und ich habe ihn anprobiert!“, erzählt die Studentin angewidert.

Die Reaktionen auf Twitter ließen nicht auf sich warten. Viele Leute sind entsetzt  – und diejenigen mit Einzelhandelserfahrung nicht gerade überrascht.


Was Natalie erlebte ist nicht gerade angenehm, aber leider ein gängiger Trick von Ladendieben, wie sie schnell herausfand. Twitter-Nutzer, die im Einzelhandel arbeiten, berichten von ähnlichen Erfahrungen.


„Ich arbeite im Einzelhandel, Leute tauschen Schuhe und lassen ihre alten, stinkenden Schuhe in der Schachtel zurück“, schreibt eine Kanadierin zur Geschichte der Studentin. „Die Leute sind schrecklich,“ lautet ihr Fazit.


„Ich habe mal in der Kinderabteilung eines Ladens gearbeitet, und Menschen haben dort dreckige  Windeln in den Umkleidekabinen zurückgelassen“, verrät eine Britin. Sie findet: „Menschen sind abstoßend, wenn es keine Konsequenzen für sie gibt.“