Pressestimmen zum Großen Preis der USA (zusammengestellt vom SID)

SID
Pressestimmen zum Großen Preis der USA (zusammengestellt vom SID)

ENGLAND
The Sun: "Austin Powers! Lewis Hamilton gewinnt locker den Großen Preis der USA und hat eine Hand am WM-Pokal. Sebastian Vettel kann die Feierlichkeiten mit Platz zwei lediglich aufschieben."
The Telegraph: "Hamilton gewinnt in den USA, baut seine Führung aus und kann sich auf eine Party in Mexiko einstellen. Hamilton warf Sebastian Vettel einen Blick zu und entschied, nach bester Texas-Manier, dass diese Stadt für beide zu klein ist." 
The Guardian: "Hamilton war während des gesamten Wochenendes in Texas unvergleichlich. Sein Warten darauf, der erfolgreichste englische Formel-1-Fahrer zu werden, hat sich sicherlich nur um eine Woche verzögert."

ITALIEN
Gazzetta dello Sport: "Er träumt davon, an Bord des Space Shuttles zum Mond zu fliegen, inzwischen fliegt der Astronaut Lewis Hamilton mit voller Geschwindigkeit in Richtung seines vierten Welttitels - mithilfe einer silbernen Rakete, die Mercedes heißt. Hamilton hat wieder einmal das Duell mit Ferrari gewonnen. Vettel hätte gewinnen müssen, um weiter auf den WM-Titel zu hoffen. Doch Hamilton hat ihn so schnell wie eine Rakete überholt".
Corriere dello Sport: "Die Hartnäckigkeit, mit der Ferrari kämpft, damit Hamilton noch nicht zu seinem vierten WM-Titel kommt, ist bewundernswert. Maranello hält sein Versprechen, um keinen Preis zu kapitulieren. Gestern war dieser Preis hoch. Vettel hat hart gekämpft, war aber an Bord seines Boliden nie wirklich im Sattel. Vettel ist mutig und spektakulär, doch der Mercedes ist einfach ein Auto von einem anderen Level."
Tuttosport: "Ferraris zweiter und dritter Platz kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Saison für Maranello verloren ist. Mehr hätte Vettel an diesem Tag nicht ausrichten können. Mercedes feiert seinen vierten Konstrukteurstitel, was perfekt die Hierarchie in einer von den Silberpfeilen dominierten WM beleuchtet. Schade, weil Vettels Leistung in Austin wirklich einen Applaus verdient."
La Repubblica: "Vettel will nicht die Rolle des Verlierers übernehmen. Er bleibt auf dem Niveau des Rivalen. Mit dem Segen Bolts feiert Hamilton einen weiteren spektakulären Sieg. Nichts steht zwischen Hamilton und seinem vierten WM-Titel".
Corriere della Sera: "Hamilton, der Alleinherrscher. Die neunte Symphonie Hamiltons, der zum fünften Mal in seiner Karriere den Grand Prix der USA erobert, beschert Mercedes den vierten Konstrukteurstitel in Folge. Es fehlt noch der Fahrertitel. Vettel kämpft verbissen, damit Ferraris Traum nicht zerschellt. Sein Rennen ist makellos, doch angesichts von Hamiltons Perfektion muss er sich mit dem zweiten Platz begnügen."

SPANIEN
Marca: "Hamilton ist virtueller Weltmeister, Lewis ist jetzt nur noch neun Punkte vom Titel entfernt. Wahnsinnsstart von Vettel, doch sein Traum dauerte nur sechs Runden. Am Ende wurde es ein bequemer Sieg für den Engländer. Vettel kann man überhaupt nichts vorwerfen, er hat alles Menschenmögliche versucht."
AS: "Hamilton ist noch kein Weltmeister, aber er wird es bald sein. Der Brite von Mercedes dominierte das Rennen und hat den Titel quasi in der Tasche. Sein Überholmanöver gegen Vettel in der sechsten Runde allein ist einen WM-Titel wert. Vettel musste von Beginn an alles riskieren. Alonso hat einen gläsernen Motor, wieder mal gibt er den Geist auf. Schade, das hat er nicht verdient."
Sport: "Hamiltons Weltmeister-Kür steht kurz bevor. Gegen Hamilton ist momentan kein Kraut gewachsen, er hat fünf der letzten sechs Rennen gewonnen. Lewis hat in Mexiko seinen zweiten Machtball. Wir hätten uns gewünscht, dass es bis zum letzten Rennen spannend bleibt, doch danach sieht es überhaupt nicht aus."
El Mundo Deportivo: "Hamilton musste mehr als erwartet leiden, um Vettel zu schlagen, doch am Ende holte er sich recht sicher das Rennen. Vettel hat jetzt weder Kraft noch Hoffnung im Kampf um den Titel. In Mexiko kann es die Fiesta für Hamilton geben. Vettel lag daneben, als er in der 39. Runde einen weiteren Boxenstopp einlegte. Damit zerstörte er alle Optionen, um auf Hamilton Druck zu machen."