Prepaid-Guthaben fürs Handy nicht immer unbegrenzt nutzbar

Prepaid-SIM-Karten eignen sich für Verbraucher, die ihr Handy nur sehr selten nutzen. So manch ein Anbieter schaltet jedoch die SIM nach einem bestimmten Nichtnutzungszeitraum aus. Foto: Henning Kaiser/dpa

Der Großteil der Verbraucher ist auf ein mobiles Telefon angewiesen. Doch es gibt auch solche, die es sehr selten nutzen. Für sie ist eine Prepaid-SIM-Karte das Richtige. Allerdings kann ihre Inaktivität bei manchen Anbietern Nachteile mit sich bringen.

Berlin (dpa/tmn) - Manche Verbraucher besitzen ein Handy hauptsächlich zu Zwecken der Erreichbarkeit. Sie dürften mit einer Prepaid-SIM-Karte gut beraten sein. Gleiches gilt für Menschen, die nur sehr wenig mobil telefonieren.

Vor der Wahl eines Anbieters sollte man aber in Erfahrung bringen, ob der Wunschtarif eine unbegrenzte Nutzung des aufgeladenen Guthabens bietet, berichtet das Telekommunikationsportal «Teltarif.de». Denn viele Anbieter schalten die SIM nach einem bestimmten Nichnutzungs- oder Nichtaufladungszeitraum - oft 6 bis 15 Monate - inaktiv.

Das ist ärgerlich: Denn wer weiter erreichbar sein will oder auch einfach seine Nummer behalten möchte, dem bleibt dann nichts anderes übrig, als neues Guthaben zu buchen - selbst wenn vielleicht noch fast der gesamte Betrag der letzten Buchung auf dem Kundenkonto liegt.