Premier League: Wimmer antwortet auf den Fan-Unmut

Im Sommer wechselte Kevin Wimmer für 20 Millionen Euro von Tottenham zu Stoke City und avancierte damit zum zweitteuersten Österreicher aller Zeiten. Im Interview mit SPOX spricht der 24-Jährige über seinen Kaugummi-Transfer nach Stoke-on-Trent, sein Vieraugengespräch mit Stoke-Coach Mark Hughes und die Kritik der Manchester-United-Fans.

Für Kevin Wimmer ist der erste Auftritt im Trikot von Stoke City auf jeden Fall in der Kategorie "erfolgreich" zu verbuchen. Ein 2:2 rangen die Potters dem haushohen Favoriten Manchester United ab, der nicht nur zum ersten Mal in der neuen Saison ohne Sieg blieb, sondern auch seine ersten beiden Gegentore kassierte. Beide erzielte Eric Maxim Choupo-Moting.

Kein Wunder, dass sich bei den Fans von Manchester United Frustration ausbreitete. Und dabei rückte der Österreicher in den Fokus: Denn ihm wurde in sozialen Medien massives Zeitspiel vorgeworfen. Wimmer griff sich auf den Hinterkopf und täuschte angeblich eine Verletzung vor.

Wimmer selbst reagiert in der Krone jedenfalls cool: "Ich habe einen Ellbogen-Schlag auf den Hinterkopf bekommen, war kurz benommen, bin liegen geblieben. Mit dem Unmut kann ich leben." Kein Wunder, bei so einem positiven Abend: "Die Atmosphäre ist überragend, bei unserer Hymne war es brutal geil."

Mehr bei SPOX: Medien: Mourinho verweigerte Handschlag | 4. Spieltag: Bayern-Leihgabe Sanches verliert Debüt | Gary Neville: "Kevin De Bruyne erinnert mich an David Beckham"